INSA-Umfrage zeigt: Stimmung zu Merkels Corona-Politik gekippt, Mehrheit jetzt kritisch
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Drei Jahre lang dauerten die Maßnahmen an, die die Bundesregierung gegen die Verbreitung des Corona-Virus erlassen hatte. Obwohl sie zu den drastischsten Grundrechtseinschränkungen gehörten, die Deutschland je erlebt hatte, durfte sich die Politik lange Zeit einer hohen Zustimmungsrate in der breiten Bevölkerung erfreuen. Doch nun ist die Stimmung gekippt.
Das Meinungsforschungsinstitut INSA hat die Menschen gefragt, wie sie damals zu Angela Merkels Corona-Politik standen und wie ihre Meinung heute ist. Während die Mehrheit der Bevölkerung (53 Prozent) Merkels Corona-Politik damals gut fand, ist es jetzt genau umgekehrt. Heute bewertet eine Mehrheit von 54 Prozent die Maßnahmen-Politik als schlecht. Damals waren es nur 38 Prozent, was einem Anstieg um 16 Prozentpunkte entspricht. Dies geht aus einer aktuellen INSA-Umfrage hervor.

Es gibt zwar auch Befragte, die die Corona-Politik damals schlecht und heute gut fanden, aber es sind nur 8 Prozent. Bei dreimal so vielen – 24 Prozent – hat der Meinungswandel umgekehrt stattgefunden. Sie fanden die Corona-Politik damals gut, heute aber schlecht. „Nach dem Atomausstieg und der Willkommenskultur für Flüchtlinge ist die Corona-Politik Merkels ein weiteres Thema, bei dem die Mehrheit der Wähler der früheren Kanzlerin inzwischen die Gefolgschaft verweigern“, fasst INSA die Ergebnisse zusammen.
Besonders bei den unter 30-Jährigen (32 Prozent) ist der Anteil derer, die einen Meinungswandel von damaliger Zustimmung zur Ablehnung vollzogen, überdurchschnittlich hoch. Dies gilt ebenso für die Wähler der Grünen (32 Prozent), der FDP (31 Prozent), der CDU/CSU (29 Prozent) und der SPD (28 Prozent).
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