Iran plante offenbar Anschläge in Deutschland! Mann spionierte jüdische Ziele aus – Festnahme!
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Die Bundesanwaltschaft hat in Dänemark einen mutmaßlichen Spion festnehmen lassen, der im Auftrag des Irans jüdische Einrichtungen und Personen in Deutschland ausgespäht haben soll. Der dänische Staatsangehörige steht im Verdacht, im Auftrag eines iranischen Geheimdienstes gehandelt zu haben, wie die Karlsruher Behörde mitteilte.
Der Beschuldigte habe Anfang des Jahres den Auftrag erhalten, in Berlin Informationen über jüdische Örtlichkeiten und bestimmte jüdische Personen zu sammeln, heißt es weiter. Dazu habe er im Juni vor Ort drei Objekte ausgespäht. „Dies diente mutmaßlich der Vorbereitung weiterer geheimdienstlicher Operationen in Deutschland, möglicherweise bis hin zu Anschlägen gegen jüdische Ziele“, so die Bundesanwaltschaft.
Überstellung nach Deutschland geplant
Dänische Beamte hätten den Mann am vergangenen Donnerstag in Aarhus festgenommen, teilte die oberste deutsche Anklagebehörde weiter mit. Er soll nun nach Deutschland überstellt und dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe vorgeführt werden, der über die Untersuchungshaft entscheidet. Das Bundeskriminalamt führe die polizeilichen Ermittlungen.
Festnahme wegen mutmaßlicher geheimdienstlicher Agententätigkeit, Pressemitteilung der #Bundesanwaltschaft vom 01.07.2025https://t.co/x8YbiSNbi2https://t.co/fRJ6ruqVqs
— Bundesanwaltschaft (@GBA_b_BGH) July 1, 2025
Nach Informationen des Spiegel soll eine Eliteeinheit der iranischen Revolutionswächter Aufträge zur Vorbereitung möglicher Angriffe in Berlin erteilt haben. Der Festgenommene habe afghanische Wurzeln. Er soll dem Bericht zufolge unter anderem Fotos von Häusern gemacht haben, darunter der Sitz der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.
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