„Jetzt ist Schluss!“ Bürgermeister schließt Asylunterkünfte in seiner Gemeinde
Ein Beitrag von
Die Gemeinde Gachenbach liegt zwischen Augsburg und Ingolstadt. Etwa 2500 Menschen wohnen in dem oberbayrischen Ort, der ganz beschaulich wirkt. Doch seit geraumer Zeit herrscht Unfrieden. Der Grund: Zwei Asylunterkünfte, deren Bewohner immer wieder negativ auffallen.
„Waren immer die Ersten, die geholfen haben“
Der Bürgermeister Alfred Lengler von der CSU hat die Nase voll. Er macht nun beide Flüchtlingsunterkünfte dicht: „Ich habe gekündigt, was die Gemeinde kündigen kann. Das andere ist ja Privateigentum, der hat aber seinen Vertrag auch nicht verlängert und wird ihn auch nicht verlängern“, sagte Lengler zuerst in der Sendung „Jetzt red i“ im Bayerischen Rundfunk. Das sei nun Ende November. Bei der Gemeinde ist am 1. März Schluss. „Und dann werden beide Gebäude weggerissen.“
Wie konnte es zu dieser drastischen Entscheidung kommen? „Seit 2015 und 2016 waren wir immer mit die Ersten und haben gesagt, wir helfen“, erzählt der Bürgermeister. Doch in den vergangenen Monaten häuften sich die Zwischenfälle. Erst Kamen Afghanen und Syrer. Mit denen gab es keine Probleme, sie wurden bald in andere Unterkünfte verlegt. Schließlich zogen „Schwarzafrikaner“ ein, wie Lengler sagt. Die hätten viel gefeiert, seien oft laut gewesen. Damit wäre man zurecht gekommen. „Man konnte das immer beruhigen. Ich bin dann rein und habe mit den Leuten geredet“.
Übergriffe auf einer Trauerfeier
Im vergangenen Jahr sei das Wohlwollen der Bewohner dann überreizt worden. Bei der Trauerfeier eines langjährigen Feuerwehrkommandanten sei es zu Übergriffen gekommen. „Die haben die Frauen wirklich gepackt, wollten sie küssen und alles Mögliche. Die haben sich gewehrt und geschrien. Bei der einen Frau ganz massiv. Da kam dann einer aus dem Hof raus und hat den weggerissen. Die haben aber keine Ruhe gegeben. Auf dem Zuweg zur Kirche, da haben sie immer wieder Leute angequatscht. Dann haben sie die Kirche gestört,“ erzählt der Bürgermeister gegenüber der Welt. Die Polizei nahm die Pöbler fest, doch am nächsten Tag waren sie zurück.
Dann riss Lengler der Geduldsfaden: „Ich habe gesagt: Jetzt ist Schluss, denn die machen mit uns, was sie wollen.“ Nach Telefonaten mit dem Landratsamt und dem bayrischen Innenminister Joachim Hermann (CSU) wurden die Störenfriede schließlich nach Ingolstadt umgesiedelt. Dennoch kehrte keine Ruhe in der Gemeinde ein. Als nächstes erregte sie deutschlandweit Aufsehen, weil Rechtsextreme im Januar 2023 Rauchbomben vor dem Haus eines Asylbewerbers zündeten und Transparente dabei hatten. Es waren wohl Identitäre aus Baden-Württemberg und der Schweiz, niemand aus Gachenbach.
Nun würden viele „Ukrainer“ in der Flüchtlingsunterkunft leben. „Da muss ich aber dazu sagen: Das sind alles Sintis und Romas“, sagt der Bürgermeister. Die hätten neue Ausweise. Aber lange bleiben sie nicht mehr, Alfred Lengler ist es ernst. „Und wenn der Landrat kommt und sagt, ich brauche eine Unterkunft, dann werde ich sagen: Such dir welche, aber nicht bei uns.“
Mehr NIUS:
Diese Statistik belegt die Gewalt der „Zivilgesellschaft“ gegen CDU/CSU
Imagewechsel: Niedersachsen zahlt 10 Millionen Euro für den Slogan „Das ist groß” mit Windrad-Optik
Kampfjet-Projekt geplatzt: So verhöhnte Frankreich die Deutschen schon vor dem Bruch
Nach Stromausfall in Reutlingen: 20-Uhr-Tagesschau verschweigt Linksextremismus-Verdacht
BVG stoppt NIUS-Werbekampagne
Lufthansa-Jet-Unfall in Frankfurt +++ Mehrere Personen verletzt
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Mehr NIUS:
Nach Stromausfall in Reutlingen: 20-Uhr-Tagesschau verschweigt Linksextremismus-Verdacht
BVG stoppt NIUS-Werbekampagne
Lufthansa-Jet-Unfall in Frankfurt +++ Mehrere Personen verletzt
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Gericht entscheidet: Görlitzer Park muss nachts offen bleiben
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare