Junge Union fordert: „Herr Özdemir, entschuldigen Sie sich!“
Ein Beitrag von
In einem Interview mit der Funke Mediengruppe (Westfalenpost, Berliner Morgenpost …) kommentiert Özdemir die Bauern-Proteste und die Kritik der Landwirte an der Ampelpolitik. Wörtlich sagt er: „Mit mir haben es die Landwirte natürlich schwerer, weil ich eine dreifache Zumutung bin: Ich habe ein Ö im Namen, also türkische Wurzeln, bin Vegetarier und auch noch Grüner.“

Özdemir bei der Landwirte-Demo im Dezember: Auch hier unterstellte er den Bauern von der Bühne herab bereits Rassismus.
Özdemir glaubt, dass die Gesamtheit aller deutschen Bauern ein Problem mit ihm hat, weil er türkische Wurzeln hat!
Junge Union fordert Entschuldigung
Florian Hummel, Landesvorsitzender der Jungen Union, kritisiert die Entgleisung des Ministers: „Wer als Bundeslandwirtschaftsminister den Landwirten unterstellt, für sie aufgrund türkischer Wurzeln eine Zumutung zu sein, unterstellt den Bäuerinnen und Bauern pauschal Rassismus! Das ist eines Bundeslandwirtschaftsministers unwürdig und versucht auf polemischste Art und Weise den vielfältigen Protest der Landwirtschaft zu delegitimieren. Herr Özdemir sollte sich für diesen unterirdischen Vorwurf bei den Landwirten entschuldigen.“
Gitta Connemann (CDU) kann die Aussagen von Özdemir nur schwer nachvollziehen: „Diese Unterstellungen sind infam. Bundesminister Özdemir scheint alle Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland als rassistisch zu diffamieren. Die Absicht ist klar – die Diskreditierung der deutschen Landwirtschaft“, sagt die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion. „Denn die Menschen auf den Höfen wagen es, ihm als Fachminister die Stirn zu bieten. Anstatt seine eigene Verantwortung zu überprüfen, versucht der Minister, Klischees zu bedienen bzw. zu verschärfen. Sein Vorgehen hat Methode. Zuerst wurden demonstrierende Landwirte in die radikale Ecke gestellt. Demonstrieren ist aber nicht rechts, sondern rechtens.“

Connemann sitzt seit 2002 für die Union im Bundestag.
Was man bei Klima-Klebern inkauf nehme, müsse man bei echten Natürschützern erst recht billigen. „Vielleicht sollte Herr Özdemir auch noch einmal überlegen, wer die Lebensmittel anbaut, die er auch als Vegetarier verspeist. Diese stammen nicht aus dem Supermarkt, sondern von den Feldern von Landwirten. In einem hat Herr Özdemir allerdings recht: Nach diesen Aussagen werden Landwirte in Deutschland mit den Grünen noch weniger anzufangen wissen. Die wahren Grünen sind als Landwirte jeden Tag in der Natur unterwegs, um für unser tägliches Brot zu sorgen“, so die 59-Jährige.
Bereits bei der ersten Groß-Demo der Landwirte im Dezember nutzte Özdemir bei einer Rede am Brandenburger Tor das Rassismus-Argument gegen die Bauern. Ein Vorredner verglich zuvor die Politik der Ampel-Regierung mit einem türkischen Basar.
Mehr NIUS:
Diese Statistik belegt die Gewalt der „Zivilgesellschaft“ gegen CDU/CSU
Imagewechsel: Niedersachsen zahlt 10 Millionen Euro für den Slogan „Das ist groß” mit Windrad-Optik
Kampfjet-Projekt geplatzt: So verhöhnte Frankreich die Deutschen schon vor dem Bruch
Nach Stromausfall in Reutlingen: 20-Uhr-Tagesschau verschweigt Linksextremismus-Verdacht
BVG stoppt NIUS-Werbekampagne
Lufthansa-Jet-Unfall in Frankfurt +++ Mehrere Personen verletzt
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Mehr NIUS:
Nach Stromausfall in Reutlingen: 20-Uhr-Tagesschau verschweigt Linksextremismus-Verdacht
BVG stoppt NIUS-Werbekampagne
Lufthansa-Jet-Unfall in Frankfurt +++ Mehrere Personen verletzt
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Gericht entscheidet: Görlitzer Park muss nachts offen bleiben
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare