Klimaforscher drehen völlig durch: 2023 bricht Hitzerekord der letzten 125.000 Jahre!
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Ein weiteres Jahr, eine weitere Meldung über den unaufhaltsamen Klimawandel. Diesmal behaupten die Experten, dass 2023 das wärmste Jahr seit sage und schreibe 125.000 Jahren ist.
Das Jahr 2023 wird aller Voraussicht nach als das wärmste in den letzten 125.000 Jahren in die Geschichte eingehen. Diese Erkenntnisse stammen aus einer Analyse des EU-Klimawandeldienstes Copernicus. Das US-amerikanische Info-Portal Climate Central war eines der ersten, das Alarm schlug und von den wärmsten zwölf Monaten seit 125.000 Jahren sprach.
Schön und gut, aber die Frage ist: Wer hat damals eigentlich das Thermometer bedient, das es noch gar nicht gab?
Der Weltklimarat Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) stützt sich auf Messwerte aus verschiedenen Quellen, darunter Eisbohrkerne, Baumringe und Korallenablagerungen. Wissenschaftler haben allerdings festgestellt, dass die Widerspiegelung der Temperaturentwicklung durch Jahresringe von Bäumen seit den 1960er Jahren nicht zuverlässig ist und nicht mehr mit den tatsächlichen Temperaturen übereinstimmt. Grund dafür seien vor allem Ozon und Veränderungen in den Strahlen, die das Pflanzenwachstum beeinflussen könnten.

Sogenannte Jahresringe werden zur Ermittlung möglicher Temperaturentwicklungen zugrunde gelegt. Das gilt seit den 1960er Jahren als nicht mehr zuverlässig.
Wie kann man sich dann so sicher sein, dass die Daten von vor 125.000 Jahren zuverlässig sind? Ja, ist klar: Der Hauptgrund für diese rekordverdächtige Hitze sind NATÜRLICH die Menschen und ihre Treibhausgasemissionen.
Ein weiterer Grund ist das Auftreten des Wetterphänomens „El Nino“. Dieses ist für die Erwärmung des Oberflächenwassers im östlichen Pazifik verantwortlich. „Die meisten El-Nino-Jahre sind jetzt rekordverdächtig, weil die zusätzliche globale Wärme zur stetigen Zunahme der vom Menschen verursachten Erwärmung beiträgt“, betont Klimawissenschaftler Michael Mann von der Universität Pennsylvania.

Immer wieder kontrovers diskutiert: Viele sagen, der Hauptgrund für die rekordverdächtige Hitze sei im Menschen an sich und seinen Treibhausgasemissionen verankert.
Der Klimaforscher Karsten Haustein von der Universität Leipzig geht von der „heißesten aufeinanderfolgenden Periode, die jemals gemessen wurde“ aus. Sie sei auch der Beginn einer „Reihe von zukünftig immer wahrscheinlicher werdenden Hitzerekorden.“
Demnach wird es wahrscheinlich nicht die letzte „Rekordhitze-Meldung“ gewesen sein.
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