LKW-Fahrer fuhr absichtlich Klimakleber an: Das sagt sein Chef zur unfassbaren Aktion
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- Der LKW-Fahrer, der einen Klima-Chaoten in Stralsund gerammt hat, sieht sich mit Konsequenzen konfrontiert – sowohl von der Polizei als auch von seinem Arbeitgeber
- Der Vorfall ereignete sich während einer 90-minütigen Straßenblockade durch die Klimaaktivistengruppe „Letzte Generation“.
- Der Fahrer, der für das Unternehmen Air Liquide arbeitete, hat sich der Polizei gestellt und sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Schockierende Aktion in Stralsund am gestrigen Mittwoch: Ein LKW-Fahrer hat während einer Klimaprotestaktion in Stralsund einen Aktivisten angefahren. Der Fahrer, der für die Firma Air Liquide arbeitete, muss nun mit Konsequenzen rechnen. Sowohl die Polizei als auch sein Arbeitgeber haben Maßnahmen angekündigt, berichtet die Ostseezeitung.

Der LKW-Fahrer zerrte einen Aktivisten von der Straße. Doch er setzte sich sofort zurück vor den LKW.
LKW-Fahrer verlor die Nerven
Die Mitglieder der Klimaaktivistengruppe „Letzte Generation“ blockierten am Mittwochnachmittag für 90 Minuten den Heinrich-Heine-Ring in Stralsund. Bevor die Polizei vor Ort war und die Situation beruhigen konnte, gingen einige Autofahrer und Passanten rabiat gegen die Aktivisten vor. Sie packten die jungen Leute hart an, zerrten sie von der Straße und drohten äußerst aggressiv mit Schlägen.
Die Situation eskalierte, als auch der LKW-Fahrer zwei Aktivisten von der Straße zerrte. Als diese sich umgehend zurück auf die Straße setzten, fuhr der Mann los und schob einen der Demonstranten mit seinem tonnenschweren LKW vor sich her. Er stoppte nach wenigen Augenblicken und der junge Mann schien äußerlich unverletzt. Dennoch eine zutiefst schockierende Szene.
Fahrer stellt sich der Polizei
Der Fahrer, dessen Fahrzeug deutlich den Namen der Firma Air Liquide trug, stellte sich am späten Nachmittag der Polizei in Grimmen. Gegen den 41-Jährigen wird nun wegen des Anfangsverdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Die Polizei hat seinen Führerschein beschlagnahmt, schreibt die Ostseezeitung.
Arbeitgeber zieht Konsequenzen
Auch der Arbeitgeber des Fahrers, die Firma Air Liquide, hat Konsequenzen angekündigt. Ein Sprecher des Unternehmens äußerte sich erschrocken über das aggressive Verhalten des Fahrers. Dies entspreche in keiner Weise den Werten des Unternehmens, das für ein friedliches Miteinander eintritt. Der Spediteur, der im Auftrag von Air Liquide arbeitet, wurde aufgefordert, den Fahrer unverzüglich freizustellen.
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