Macron über Unruhen in Frankreich: „Wir haben ein Integrationsproblem“
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Nach den Unruhen, die durch den tragischen Tod eines 17-Jährigen bei einer Polizeiaktion ausgelöst wurden, hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron seine Bedenken bezüglich der Integrationspolitik des Landes geäußert.
Im französischen Magazin Le Point machte er deutlich, dass die Probleme nicht primär durch kürzliche Zuwanderung entstanden sind, sondern durch langjährige Integrationsdefizite: „Wir haben ein Integrationsproblem“, sagte der französische Präsident. Er betonte, dass ein Großteil der Personen, die an den Unruhen beteiligt waren, in Frankreich geboren wurde. Viele stammen aus Familien mit nur einem Elternteil oder waren seit ihrer Kindheit auf staatliche Unterstützung angewiesen.
Macron sagte: „Dies zeigt, dass die Baustelle der Familie von entscheidender Bedeutung ist.“

Die Unruhen in Frankreich erschütterten das ganze Land.
Macron hob die zentrale Rolle der Familie in der Integrationsdebatte hervor und sprach über die Bedeutung von Bildung und der Regulierung sozialer Medien, die zur Eskalation der Krawalle beigetragen haben könnten. Er äußerte sich auch zur Bedeutung der Arbeitsmarktintegration und sagte: „Integration bedeutet, seinen Platz in der Gesellschaft durch Arbeit zu finden.“
Obwohl er die Zuwanderung nicht direkt mit den Krawallen in Verbindung brachte, sprach sich Macron für eine stärkere Kontrolle der Einwanderung aus. Er betonte die Notwendigkeit, die europäischen Grenzen besser zu sichern und das Asylrecht konsequenter umzusetzen. Macron sagte: „...wir müssen die Einwanderung, angefangen bei der illegalen Einwanderung, deutlich reduzieren.“
Hierfür wird derzeit ein neues Gesetz erarbeitet.
Die landesweiten Proteste und Unruhen, die auf den Tod des Jugendlichen folgten, haben in ganz Frankreich für Besorgnis gesorgt.
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