Mob in Berlin stoppt Notfall-Fahrt: 50 Männer zwingen Rettungswagen, zwei Opfer einer Messerstecherei mitzunehmen
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Unfassbarer Vorgang im Berliner Großstadt-Alltag! 50 Personen haben während eines laufenden Einsatzes einen Rettungswagen zum Anhalten gezwungen, die Tür aufgerissen und zwei Opfer einer Messerstecherei zu einer Patientin gesetzt, die gerade als Notfall transportiert wurde.
Kurz zur Vorgeschichte: Laut Polizei hatte es in der Nacht zum Freitag vergangener Woche eine Auseinandersetzung an der Neuköllner Reuterstraße gegeben. Drei Männer (34, 21 und 29 Jahre alt) hatten sich demnach in einem Lokal gestritten, es kamen Messer zum Einsatz. Ein Mann wurde am Bauch, ein anderer am Gesäß verletzt. Es kam zu einem Tumult, am Ende waren laut Polizei mehr als 50 Personen an der Situation beteiligt.
Sie rissen die Tür auf, setzten die blutenden Männer hinein
In der am Freitag von der Polizei veröffentlichten Meldung heißt es zu den Verletzten betont beiläufig: „Beide waren zwischenzeitlich von der Besatzung eines zufällig am Ort des Geschehens vorbeikommenden Rettungswagens in ein Krankenhaus gebracht worden, welches sie nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnten.“
Doch laut B.Z. war alles viel dramatischer – und unfassbarer!

Der erzwungene Rettungseinsatz wurde laut B.Z. von schwarzen Limousinen verfolgt.
Der Rettungswagen der Berliner Feuerwehr war demnach gegen 22:55 Uhr mit einer Patientin auf dem Weg in ein Krankenhaus. Ein ganz offensichtlich eiliger Einsatz – mit Blaulicht und Martinshorn. Doch auf der Sonnenallee wurde die Fahrt laut B.Z. unter Zwang gestoppt!
Was dann genau geschah, ist einfach unglaublich:
Der Mob von der Schlägerei, also 50 Männer, stellten sich dem Rettungswagen in den Weg, die hintere Tür zum Patientenraum wurde einfach aufgerissen – und die beiden Opfer mit den Stichverletzungen zu der regulär transportierten Frau gesetzt! Die Besatzung des Wagens wurde gleichzeitig von den Männern bedrängt, die beiden mit ins Krankenhaus zu nehmen. Aus Sorge vor Repressalien fuhren die Feuerwehrleute also mit drei Patienten in das Krankenhaus am Urban, schreibt die B.Z. Und: Der Rettungswagen sei von mehreren dunklen Limousinen verfolgt worden.
NIUS fragte nach: Staatsangehörigkeit „ungeklärt“
Während der Fahrt alarmierten die Retter laut Bericht Leitstelle und Polizei und berichteten über den verstörenden Vorgang. Ein mutmaßlicher Haupttäter (34) sei später festgenommen worden, nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen aber wieder freigekommen. Laut B.Z. ermittelt die Kripo jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch.
Die Staatsangehörigkeiten der beiden Opfer und des mutmaßlichen Täter seien derzeit noch „ungeklärt“, teilte ein Sprecher der Berliner Polizei auf Anfrage von NIUS mit.
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