Mordprozess: Migranten wollten Security mit Aschenbecher erschlagen
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Weil er ihnen geschmuggelten Schnaps abnahm, attackierten zwei Flüchtlinge aus Tunesien im bayerischen Regensburg einen Wachmann, wollten ihn mit einem 3,1 Kilo schweren Stand-Aschenbecher erschlagen. „Sie nahmen seinen Tod billigend in Kauf“, sagt die Staatsanwältin. Den Migranten wird der Prozess wegen versuchten Mordes gemacht.
Es war der bisherige Höhepunkt einer Gewaltspirale durch tunesische Flüchtlinge in der oberpfälzischen Donau-Metropole. Dort leidet die Bevölkerung seit Monaten unter Gewalttaten von Migranten, dort beklagen die Betreiber von Supermärkten Massen-Diebstähle in ihren Läden.
Am 8. November des vergangenen Jahres wollte Asylwerber Obay B. (19) Schnaps für eine Party in seine örtliche Caritas-Unterkunft schmuggeln, doch ein Wachmann (44) erwischte ihn, nahm ihm den Whisky ab. Es kam zum Streit, der Tunesier schlug den Security mit der Flasche nieder. Ein weiterer Migrant aus Tunesien, Kacem S. (31), nahm laut Anklage einen Pflasterstein (7,9 Kilo) und schleuderte ihn gegen den Hinterkopf des Wachmannes.

Flüchtlinge aus Tunesien terrorisieren das bayerische Regensburg.
Angeklagten droht lebenslange Haft
Der Sicherheitsmann stürzte wie ein gefällter Baum zu Boden, rührte sich nicht mehr. In diesem Moment soll Obay B. noch einen schweren Stand-Aschenbecher genommen und auf den Wachmann geworfen haben. Das Opfer erlitt neben einer Kopfprellung eine schwere Gehirnerschütterung und eine Stauchung der Wirbelsäule. Seinen Beruf kann er nicht mehr ausüben.
Den beiden Angeklagten droht eine lebenslange Gefängnisstrafe. Nach jetziger Rechtslage würden sie die Strafe in Deutschland absitzen müssen, anschließend droht die Abschiebung. Elf Landsleute stehen in Regensburg momentan ebenfalls vor der Zwangsrückkehr in ihre nordafrikanische Heimat. Sie sitzen wegen Straftaten in U-Haft. Regensburg greift jetzt energisch durch.
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