Nach Attentat von Mannheim: „Motivlage unklar“ wird zum neuen geflügelten Wort der Verharmlosung
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- Mannheim trauert um einen Polizisten, der brutal auf dem Markplatz abgestochen wurde.
- Der afghanische Täter gilt inzwischen als islamistischer Terrorist.
- Zahlreiche Politiker und Medien versuchen, diese Realität so gut es geht zu verschleiern.
Obwohl die zahlreichen Videoaufnahmen belegen, dass der Täter ganz bewusst den Islam-Kritiker Stürzenberger töten wollte, blieben für zahlreiche Politiker und Medien die Motive der Tat unklar. So zitieren die Tagesschau und die Zeit den Innenminister Baden-Württemberg, Thomas Strobl, mit folgenden Worten:
„Über die Motivation des Täters können wir noch nichts sagen.“
Die Begründung für diese These liefert die Frankfurter Rundschau: „Der Täter sei operiert worden und zurzeit nicht vernehmungsfähig. Die Suche nach einem Motiv konnte aus diesem Grund noch nicht weiter vorangetrieben werden.“ Bedeutet: Weil der Täter sich selbst nicht als Islamist bekannt hat, möchten sich die Behörden nicht festlegen.
„Was uns am meisten umtreibt, ist die Frage nach dem Motiv“
Bundesinnenministerin Nancy Faeser will ebenfalls nicht aussprechen, was im Video bereits offensichtlich ist. Im Tagesspiegel, im ZDF und im Spiegel wird Faeser zitiert: Die Ermittlungen würden die Hintergründe der Tat aufklären – insbesondere das Motiv.

Nancy Faeser bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2023 in Berlin. Realitäten wie islamistischer Messer-Terror passen leider nicht in den Terminkalender.
„Wenn die Ermittlungen ein islamistisches Motiv ergeben, dann wäre das eine erneute Bestätigung der großen Gefahr durch islamistische Gewalttaten, vor der wir gewarnt haben“, sagt Faeser.
Auch das Landeskriminalamt konnte am Tag nach der Horror-Tat noch nicht erklären, welches Motiv der Täter hatte. Die Behörde ließ unter anderem über BR und Berliner Zeitung verlautbaren: „Was uns am meisten umtreibt, ist die Frage nach dem Motiv.“

Andreas Stenger leitet das Landeskriminalamt Baden-Württemberg. Seine Behörde ermittelt weiter zum Motiv des Täters.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung versucht sogar am Sonntag den islamistischen Hintergrund der Tat zu verschleiern, beginnt ihre Berichterstattung zu Mannheim mit den Worten:
„Trotz intensiver Ermittlungen sind die Hintergründe und Motive für den Angriff auf Mitglieder der islamkritischen ‚Bürgerbewegung Pax Europa‘ auf dem Mannheimer Marktplatz weiterhin unklar.“
Kurz vor der Wahl ist der islamistische Messer-Terror eine Realität, mit der kein Politiker in Verbindung gebracht werden will. Für Politiker heißt es deshalb: Alle fahren in die Flut, niemand fährt nach Mannheim.
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