Nach Hinrichtung eines Deutsch-Iraners: Bundesregierung schließt iranische Generalkonsulate
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Nach der Exekution des Deutsch-Iraners Jamshid Sharmahd hat die Bundesregierung die drei iranischen Generalkonsulate in Frankfurt am Main, Hamburg und München schließen lassen.
Betroffen von der Entscheidung sind 32 iranische Konsularbeamte, die ihr Aufenthaltsrecht verlieren. Sie müssen nun ausreisen, sofern sie nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Die Botschaft des Irans in Berlin bleibt jedoch weiterhin geöffnet.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte die Hinrichtung von Sharmahd als Skandal bezeichnet, Baerbock von einem Mord gesprochen und „schwerwiegende Folgen“ für das Verhältnis zu Teheran angekündigt. Unterdessen versucht die Tochter Sharmahds, Gazelle Sharmahd, derzeit weiter den Leichnam ihres Vaters zu erhalten.
Irans Justiz hatte Sharmahds Hinrichtung am Montag öffentlich gemacht. Er wurde im Frühjahr 2023 in einem umstrittenen Prozess nach Terrorvorwürfen zum Tode verurteilt.
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