Nach Messer-Attacke auf Lehrer: Verdächtige aus Wedel wieder auf freiem Fuß
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Nach der blutigen Messer-Attacke auf einen Lehrer an einer Volkshochschule in Schleswig-Holstein folgte am Montag die überraschende Wendung: Die vier tatverdächtigen Brüder aus Syrien sind wieder auf freiem Fuß! Es gebe keinen „dringenden Tatverdacht“, hieß es laut der Polizeidirektion Itzehoe zur Begründung. Trotzdem stehen die vier Brüder im Alter von 17, 19 und 21 Jahren (2x) weiter im Zentrum der Ermittlungen. „Nach derzeitigen Erkenntnissen waren zwei Männer an der Tat beteiligt, von denen vermutlich einer den 67-jährigen Geschädigten aus Tornesch mit einem Messer schwer verletzte. Lebensgefahr bestand für das Opfer nicht“, schreibt die Polizei.

Einsatzkräfte am Freitag vor der Volkshochschule.
Laut Informationen von NIUS ist einer der volljährigen Brüder bereits zuvor polizeilich in Erscheinung getreten. Es soll sich dabei um eine Anzeige wegen Körperverletzung handeln. Die syrische Familie lebt seit fünf Jahren in Deutschland, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Itzehoe gegenüber NIUS mit. Weitere Informationen wollte die Staatsanwaltschaft nicht bekannt geben.
Am Freitag war ein Dozent auf dem Parkplatz einer Musikschule in Wedel niedergestochen worden. Die Polizei nahm zunächst zwei syrische Brüder fest, die 2002 und 2003 geboren wurden und den Lehrer gekannt haben sollen. Die Polizei geht deshalb von einer Beziehungstat aus. Gegen 14:02 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein. Einer der Täter soll dem Lehrer Messerstiche an Hals und Oberkörper zugefügt haben. Schwer bewaffnete Beamte der Polizei waren im Einsatz, ebenso wie der Rettungsdienst.
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