Nach Rufmordkampagne gegen Historiker: Uni Würzburg stellt sich hinter angegriffenen Dozenten Hoeres
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Im Streit um eine Resolution des Studentenparlaments an der Universität Würzburg, die sich gegen zwei konservative Historiker wendet, hat die Hochschulleitung sich hinter Professor Dr. Peter Hoeres gestellt.
Linke und grüne Studentengruppen hatten eine „neurechte Diskursverschiebung“ des Lehrstuhls behauptet und Hoeres sowie seinen Mitarbeiter Dr. Dr. Benjamin Hasselhorn in die rechte Ecke geschoben (NIUS berichtete). Dies offensichtlich mit der Absicht, ihren Ruf zu schädigen und ihre Karrieren zu zerstören – und ein Angriff auf die Freiheit der Lehre und der Forschung. Während die Universitätsleitung lange untätig blieb, veröffentlichten Kollegen von Hoeres und Hasselhorn einen „Aufruf und Solidaritätserklärung“ und forderten „von der Regierung des Freistaates Bayern, insbesondere den Wissenschaftsminister, und die Leitung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg auf, ihrer Fürsorgepflicht endlich nachzukommen, den Kolleginnen und Kollegen wirksam und hilfreich an die Seite zu treten und dem Treiben zum Nachteil der Professoren und der akademischen Nachwuchskräfte endlich ein Ende zu bereiten“.

Prof. Dr. Peter Hoeres hat sich erfolgreich gegen Verleumdungen gewehrt.
Über 230 Wissenschaftler der verschiedensten Fachrichtungen und Lehrmeinungen unterschrieben, unter ihnen die Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Prof. Dr. Andreas Rödder, Prof. Dr. Jörg Baberowski, Prof. Dr. Michael Sommer und Prof. Dr. Sönke Neitzel.

Die Presseerklärung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Nun endlich konnte Prof. Dr. Hoeres auf der Plattform X verkünden, dass sich das Ministerium und die Universitätsleitung gegen die Vorwürfe wenden. Nach einem Gespräch mit Prof. Hoeres und dem Präsidenten der Ludwig-Maximilians-Universität, Prof. Dr. Paul Pauli, hieß es, Hochschulleitung und Lehrstuhlinhaber (Hoeres) werden „einvernehmlich alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um den Hochschulfrieden zu wahren“.
Die Taskforce habe die Vorwürfe der Studenten geprüft und festgestellt, „dass diese in keiner Weise zu beanstanden sind“. Die Hochschulleitung werde ihre „Fürsorgepflicht vollumfänglich wahrnehmen“.
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