Neue Details zur Messerstecherei in Bad Oldesloe: Alle Beteiligten sind Afghanen
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Nach der gewalttätigen Auseinandersetzung in einer Domino’s-Pizza-Filiale in Bad Oldesloe werden nun neue Details bekannt.
Am Montag war es in der Brunnenstraße in Bad Oldesloe zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen, bei der einer der Beteiligten mit einem Küchenmesser zustach. Bei der Auseinandersetzung wurden sechs Menschen verletzt, vier von ihnen mussten ins Krankenhaus. Jetzt ist klar: Alle Beteiligten sind afghanische Staatsbürger. Das erklärte die Polizei auf Nachfrage von NIUS.

Beamte sichern den Tatort in der Domino’s-Pizza-Filiale.
In einer Pressemitteilung hatten die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Polizeidirektion Ratzeburg am Dienstag mitgeteilt, dass eine Gruppe, bestehend aus zwei Männern (26 und 23) und zwei Frauen (34 und 30), am Montag gegen 13 Uhr das Lokal betreten hatte. Dort habe sie nach einem 28-jährigen Mitarbeiter aus der Pizza-Filiale gefragt. Der Mitarbeiter kam kurz darauf von einer Auslieferung zurück und fuhr zum Hintereingang, wo er auf eben diese die Gruppe traf. Aus bisher nicht bekannten Gründen entbrannte ein Streit.
Kurzerhand greift der Afghane zu einem Küchenmesser
Der 28-jährige Mitarbeiter schnappte sich ein Küchenmesser und verletzte den 26-jährigen Mann schwer. Auch die 28-jährige Frau, die den Streit schlichten wollte, wurde durch das Messer verletzt.
Damit nicht genug: Der Streit verlagerte sich vor das Restaurant und ging dort ohne Messer weiter. Insgesamt wurden sechs Menschen verletzt, vier von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Bereich wurde von den Beamten abgesperrt.
Zu den Hintergründen der Streitigkeiten könnten keine Angaben gemacht werden, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Wie NIUS auf Nachfrage bei der Polizei erfuhr, handelte es sich bei allen Beteiligten um afghanische Staatsbürger.
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