NIUS-Reporter über irres Video von Faeser-Behörde: „Uns soll mit Steuergeld alles ausgetrieben werden, woran wir Freude haben“
Ein Beitrag von
„Sind Podolski, Klinsmann und Co. Schuld am Rechtsruck in Deutschland?“ Mit dieser steilen These eröffnete NIUS Live den Donnerstagmorgen, der mit allgemeinem Stirnrunzeln bei Moderator Alex Purrucker, NIUS-Reporterin Pauline Voss und NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt begann.
Und das waren die Themen der Sendung:
- Das Sommermärchen 2006 war angeblich am „Rechtsruck“ schuld.
- Keine Einigung im Haushaltsstreit?
- Muss Joe Biden ins Altersheim?
Haben wir es etwa mit einer Bundeszentrale für politische Einbildung zu tun?
Laut einem von dieser Institution finanzierten Format gibt es nämlich eine direkte Korrelation zwischen dem Sommermärchen 2006 und dem Rechtsruck im Lande – einem Land, das laut Beitrag bislang für „zwei Weltkriege und vielleicht noch den Mauerfall“ bekannt war, was Reichelt fast die Lachtränen in die Augen trieb.
„Das ist der Höhepunkt einer politischen Bewegung, an dem uns mit Steuergeld alles ausgetrieben werden soll, woran wir Freude haben“, kommentierte er diesen Wahnsinn und fügte hinzu: „Das ist der natürliche Instinkt autoritärer Geister.“
Pauline Voss fand für besagte Geister, die wir zwar nicht riefen, aber durch Steuern finanzieren, ebenfalls klare Worte: „Ich bin vollkommen sprachlos. Fast 100 Millionen Euro für die Zentrale für politische Bildung. Da werden einfach zwei Ereignisse, die zehn Jahre auseinander liegen, in eine kausale Beziehung gebracht“, fasste sie die seltsame Argumentationskette zusammen, die das friedliche Sommermärchen mit den (ebenfalls friedlichen) Pegida-Protesten assoziierte.

Ausgelassene und fröhliche Fussballfans feiern die deutsche Nationalmannschaft beim Fanfest 2006 in Berlin.
„Sind wir mittlerweile in einer vollkommenen Wahnspirale gefangen?“, fragte Moderator Purrucker, wobei er auch von einer „Warnspirale“ gesprochen haben könnte – beides wäre akustisch nicht unterscheidbar und inhaltlich gleichsam sinnvoll.
„Unsere Eltern werden uns fragen: Was hast Du damals beim Sommermärchen gemacht? Hast Du auch mitgejubelt?“, war Reichelts Kommentar zu einer Frage, die wohl nicht in den Geschichtsbüchern landen wird, aber im Raume steht.
„Wer sagt Opa, dass er ins Heim muss?“
Weiter ging es mit einem weiteren Elefanten im Raum: Joe Biden – obwohl die Analogie hinken könnte, da Elefanten angeblich nie vergessen. Jedenfalls scheint sich der Präsident der mächtigsten Weltnation augenscheinlich nicht zu erinnern, was er gefrühstückt hat.

Joe Biden hält sich für fit genug, um den Wahlkampf und vier weitere Jahre im Weißen Haus durchzustehen.
Grundlage war eine Rede Bidens, bei der er klar sagte, nicht zurücktreten zu wollen – was allerdings Medienberichten in amerikanischen Zeitungen widerspricht, nach denen er und sein Beraterkreis angeblich bereits über einen Austritt aus dem Rennen grübelten.
Reichelt zeigte mediale Serienkompetenz, als er die US-Serie „24“ einbrachte, bei der in den späteren Staffeln immer klarer wird, dass dunkle Mächte das Land regieren. Dann brachte er dies wieder auf den nicht-medialen, sondern familiären Boden zurück: „Wer sagt Opa, dass er ins Heim muss?“, kommentierte er die aktuelle weltpolitische Krise und fügte hinzu: „Alte Menschen im geistigen Verfall sind verdammt stur.“
Braucht Deutschland eine Haushälterin oder eher ein Kindermädchen?
Zu Zeiten unserer Großeltern leisteten sich manche Familien noch eine Haushälterin bzw. ein Kindermädchen. Beides wäre jetzt angebracht, da der Haushaltsstreit inzwischen Kita-Niveau zu erreichen scheint.

Klare Kante im Interview mit Ralf Schuler: Bundesfinanzminister Christian Lindner macht seinen Koalitionspartnern eine deutliche Ansage.
„Ohne Haushalt, keine Regierung“, hatte Finanzminister Christian Lindner bei „Schuler! Fragen, was ist“ gesagt. Reichelt ordnete es kurz und schmerzhaft so ein: „Das ist eine Binse, aber auch eine Drohung.“
Dass die Bundesregierung „ihre Probleme nicht mehr mit Geld zuschütten“ kann (O-Ton Reichelt) scheint offensichtlich. Mit Purrucker wies er auf die „Infantilisierung der deutschen Sprache“ hin, die zum Markenzeichen von Kanzler Scholz geworden zu sein scheint: „Bazooka“, „Doppelwumms“ und ähnliche Worthülsen können einem in diesem Zusammenhang einfallen ein, sodass Reichelt vorschlug, für diese Begriffe ein eigenes Wörterbuch zu veröffentlichen.
Schließlich endete man aber mit etwas einfach nur Schönen: Vorfreude. Der Vorfreude auf das morgige Fußballspiel: „Auch wenn’s rechts ist.“
Dann hoffen wir mal, dass Julian Reichelt morgen nicht zu sehr jubelt – und das in 20 Jahren seinen Enkeln erklären muss.
Weiteres dann morgen früh ab 8 Uhr bei NIUS Live auf YouTube. Einschalten und weitersagen: Der Tag beginnt mit NIUS!
Mehr NIUS:
Diese Statistik belegt die Gewalt der „Zivilgesellschaft“ gegen CDU/CSU
Imagewechsel: Niedersachsen zahlt 10 Millionen Euro für den Slogan „Das ist groß” mit Windrad-Optik
Kampfjet-Projekt geplatzt: So verhöhnte Frankreich die Deutschen schon vor dem Bruch
Nach Stromausfall in Reutlingen: 20-Uhr-Tagesschau verschweigt Linksextremismus-Verdacht
BVG stoppt NIUS-Werbekampagne
Lufthansa-Jet-Unfall in Frankfurt +++ Mehrere Personen verletzt
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Mehr NIUS:
Nach Stromausfall in Reutlingen: 20-Uhr-Tagesschau verschweigt Linksextremismus-Verdacht
BVG stoppt NIUS-Werbekampagne
Lufthansa-Jet-Unfall in Frankfurt +++ Mehrere Personen verletzt
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Gericht entscheidet: Görlitzer Park muss nachts offen bleiben
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Karsten Kastelan
Artikel teilen
Kommentare