Oberstes US-Gericht: Trump darf nicht von Vorwahlen ausgeschlossen werden
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Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden, dass Donald Trump an den Präsidentschaftsvorwahlen teilnehmen darf.
Diese Entscheidung hebt eine vorherige Anordnung aus Colorado auf, Trumps Namen von den Wahlzetteln zu streichen.
In einem historischen Urteil stärkt der Supreme Court Trumps Bestrebungen, erneut für die Präsidentschaft zu kandidieren, trotz der Versuche, ihn aufgrund seiner Rolle beim Angriff auf das Kapitol am 6. Januar 2021 zu disqualifizieren.

Das Supreme Court Gebäude in Washington D.C.
Die Entscheidung des Gerichts, Trumps Kandidatur zu ermöglichen, hat weitreichende Auswirkungen auf die politische Dynamik und den Verlauf der Präsidentschaftswahl. Fachleute betrachten das Urteil als historisch, da es direkt den Wahlprozess beeinflusst.
Trump, der entschlossen ist, im November erneut für die Republikaner anzutreten, sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert, da Kläger in verschiedenen Bundesstaaten versucht haben, seine Teilnahme an den Vorwahlen zu blockieren. Sie berufen sich dabei auf die sogenannte Aufstandsklausel der US-Verfassung, argumentieren jedoch, dass das Amt des Präsidenten nicht explizit erwähnt wird.
Trotz der Kontroverse um Trumps Verhalten nach der Wahl 2020 und seinen unbelegten Behauptungen über Wahlbetrug, die Anhänger zum Sturm auf das Kapitol anspornten, zeigte der Supreme Court Offenheit für die Argumente von Trumps Anwalt.
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