Oma (70) und Kind (4) sterben in Flensburger Flammen
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- Ein Dachstuhl in Flensburg brannte.
- Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz.
- Mutmaßlich wurden 25 Menschen verletzte, zwei Menschen starben.
Von einer unvorstellbare Tragödie und Verlust für Flensburg spricht die Innenministerin Schleswig-Holsteins Sabine Sütterlin-Waack: Eine Großmutter ist mit ihrem geliebten vierjährigen Enkel bei einem Hausbrand ums Leben gekommen. Neun weitere Menschen wurden schwer verletzt und es sind immer noch sieben im Krankenhaus. Doch es bleiben viele Fragen unbeantwortet.
Ein Polizeisprecher berichtet, die 70 Jahre alte Großmutter soll zu Besuch bei ihrem vierjährigen Enkel gewesen sein. „Es liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden oder ein fremdfeindliches Motiv vor.“
Nach Angaben der Stadt lebten in der Harrislee Straße 43 Menschen. Davon ein hoher Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund. „es ist ein verheerender Anblick, dieses völlig ausgebrannte Haus zu sehen und sich vorzustellen, wie Menschen gelitten haben in dem Haus - vom Feuer eingefangen.“ Sagte die Innenministerin Sütterlin-Waack (CDU) beim Besuch des Gebäudes am Freitagmorgen. Außerdem teilte sie mit, dass es noch keine Erkenntnisse oder Auffälligkeiten gab.
Kurz vor 17:00 Uhr war am Donnerstag das Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Flensburger Feuerwehr soll das Haus frühestens in der kommenden Woche erst zu betreten sein. Bisher könne noch niemand das einsturzgefährdete Haus betreten. „Das Gebäude ist in einem schrecklichen Zustand“. Sütterlin-Waack berichtete von einem mehrstündigen Feuerwehreinsatz und Matratzen, die vor Fenstern platziert wurden, um den Sturz von Menschen, die aus dem Gebäude sprangen, abzufedern. Einige Personen behinderten jedoch möglicherweise die Arbeit der Rettungskräfte.

„Es waren auch Gaffer dabei, die Videos gedreht haben und ins Netz gestellt haben. Das ist einfach nur furchtbar“, sagte Sütterlin-Waack. Gegen diese Menschen würden Ermittlungen aufgenommen, weil Persönlichkeitsrechte verletzt würden. „Man muss sich mal vorstellen: Da sind Menschen gestorben in dem Haus, da sind viele Schwerverletzte. Und andere Leute machen davon Videos und ergötzen sich daran. Das ist hochgradig verachtenswert und wird auch strafrechtlich verfolgt.“
Flensburgs Oberbürgermeister Fabian Geyer hatte sich am Donnerstagabend in der Nähe des Brandorts erschüttert gezeigt und den Opfern und Angehörigen sein tiefstes Beileid ausgesprochen.
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