„Letzte Generation“ hält Vortrag vor angehenden Polizisten – die applaudieren
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In Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg hat eine Veranstaltung der „Letzten Generation“ an der Polizeihochschule eine Kontroverse ausgelöst.
Wie Bild berichtet, hätten drei Klima-Aktivistinnen einen Vortrag mit dem Titel „Teil der letzten Generation“ vor Polizeischülern gehalten. Dabei hätten sie ihre Beweggründe, Ziele und Aktionen im Rahmen der Klimabewegung vorgestellt. Einige dieser Aktivistinnen seien, so Bild, dafür bekannt, dass sie in der Vergangenheit Gesetze gebrochen hätten.
Während des Vortrags, an dem laut Bild rund 850 Polizeischüler teilgenommen haben sollen, sei sogar eine Sitzblockade nachgestellt worden. Es habe kritische Fragen von den Polizeischülern gegeben – am Ende des Vortrags jedoch auch Applaus.
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Polizisten stoppen den Protestmarsch von Menschen, die sich unter dem Namen „Letzte Generation“ versammelt haben, auf dem Weg über die Alte Mainbrücke (Würzburg), nachdem der Protstmarsch verboten worden ist.
Die Veranstaltung, die bereits am 16. Mai stattgefunden haben soll, wurde von den Fraktionen der AfD und FDP im Landtag hinterfragt. Innenminister Thomas Strobl verteidigte den Vortrag und sagte: „Um eine bestmögliche Vorbereitung angehender Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre spätere berufliche Tätigkeit zu gewährleisten, muss sich die HfPolBW (Polizeihochschule Baden-Württemberg) auch nach eigener Darstellung fächer- und fakultätsübergreifend mit der Thematik auseinandersetzen.“
Die FDP-Abgeordnete Julia Goll äußerte sich kritisch: „An der Hochschule müssen natürlich Themen behandelt werden, die den polizeilichen Realitäten vor Ort entsprechen. Die Art und Weise, wie hier die Letzte Generation für Vorträge eingeladen wurde, erscheint mir aber dubios und ist für die Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar.“
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Auch der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Gundram Lottmann, zeigte sich verärgert und sagte: „Wir haben kein Verständnis für diesen Vorgang. Wer wie die ‚Letzte Generation‘ zu Straftaten aufruft, darf keine Plattform an der Polizei-Hochschule bekommen.“
Ein Sprecher der Polizeihochschule betonte gegenüber Bild, dass es bei der Veranstaltung um eine „begleitete, reflektierte und professionelle Auseinandersetzung im Diskurs mit diesem aktuellen Thema im Rahmen der Hochschullehre“ ginge.
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