Polizei rechnet mit 2.000 Teilnehmern: Nächste Islamisten-Demo in Hamburg
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Am Samstagabend will die extremistische Gruppe „Muslim Interaktiv“ zum wiederholten Male in Hamburg demonstrieren. Man werde „als Teil der Ummah Muhammad’s“ seine Stimme erheben für „all unsere Geschwister, welche unter Besatzung, Vertreibung und Genozid leiden“, heißt es in der Ankündigung.

Die Islamisten-Gruppe wirft Israel einen Genozid vor.
Beginn der Demonstration am Steindamm soll 18 Uhr sein. Die Polizei rechnet mit rund 2.000 Teilnehmern und erheblichen Einschränkungen im Nahverkehr. Bei vergangenen Demonstrationen hatten die Islamisten unter anderem die Errichtung eines Kalifats in Deutschland gefordert.

Eine Demonstration der muslimischen Gruppe im Frühjahr 2024.
„Eine solche Islamisten-Demonstration auf unseren Straßen zu sehen, ist schwer erträglich“, hatte Innenministerin Nancy Faeser (SPD) nach der letzten großen Demonstration der Gruppe im Frühjahr 2024 erklärt. Die roten Linien, bei denen der weitreichende Schutz der Versammlungs- und Meinungsfreiheit ende, müssten klar sein: „Keine Terrorpropaganda für die Hamas, keine Hassparolen gegen Jüdinnen und Juden, keine Gewalt. Wenn es zu solchen Straftaten kommt, muss es ein sofortiges, hartes Einschreiten bei Demonstrationen geben“, so die SPD-Politikerin. Die deutschen Sicherheitsbehörden hätten die islamistische Szene „fest im Visier“, versicherte die Innenministerin.
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