Proteste ja, aber bitte mit Regenbogen-Flagge! Das rät ein Deutschlandfunk-Experte deutschen Bauern …
Ein Beitrag von
Es klingt wie Satire, ist aber vollkommen ernst gemeint: Die Bauern sollen das Symbol der Queer-Bewegung nutzen, um ihre Proteste zu legitimieren.
Der Soziologe Matthias Quent gab am Montag dem Deutschlandfunk ein bemerkenswertes Interview: Er befürchtet, dass Rechte und „verschwörungsideologische Gruppen“ den Bauernprotesten „ihren Stempel aufdrücken“ wollen. Weiter vermutet er, dass diese Gruppen die Bauern für ihren Extremismus ideologisieren möchten. Laut Quent tobt ein „Kampf um Bilder und Informationen“ – vor allem in den sozialen Netzwerken.
Seiner Analyse nach habe der Bauernverband diesen Kampf um die Deutungshoheit der Bilder längst verloren. Das Ziel dieser Gruppen wäre nun eine „nationale Revolte“, Quent spricht vollmundig von einer „Volksfront“.
Proteste ja – aber bitte mit Queer-Botschaft …
Offenbar reichen Quent verbale Abgrenzungen des Bauernverbandes und der Demonstranten zu diesen rechtsextremen Gruppen nicht aus – sie hätten vor allem darauf zu achten, dass ihre Proteste „optisch nicht ausbeutbar sind“.

Protest in Sachsen
Sein bemerkenswerter Vorschlag an die Bauern lautet: „Man kann ja gegen die Politik der Ampelregierung protestieren und trotzdem auf Plakaten sowas wie ,Kein Bock auf Nazis!‘, Regenbogenfahne oder andere Bekenntnisse platzieren, vor denen sich Rechtsextreme mit großer Sicherheit nicht fotografieren oder dargestellt sehen wollen.“
Quent tritt regelmäßig im öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Rechtsextremismus-Experte auf. Er ist Direktor des IDZ (Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft). Seine Berufung auf diesen Posten war umstritten und wurde von CDU und AfD scharf kritisiert. Er war damals der einzige Bewerber – selbst der Deutschlandfunk, der ihn jetzt interviewte, sprach von einer „sehr unattraktiv wirkenden Stellenausschreibung“.
Zurück zu den Bauern: Laut Quent ist Protest gegen die Ampel also nur zulässig, wenn sich die Bauern zu der Queer-Ideologie bekennen und dieses mit der Regenbogenfahne auf ihren Protesten zeigen.
Offenbar scheinen die Anliegen der Bauern nur noch Nebenschauplatz dieser Proteste zu sein. Für den Deutschlandfunk und den Experten Quent spielt das richtige Label, in diesem Fall die Regenbogenflagge, die Hauptrolle in der medialen Wahrnehmung.
Lesen Sie auch:
„Ich bin nicht queer, ich bin schwul“: Jens Spahn wettert gegen das Selbstbestimmungsgesetz
Mehr NIUS:
Diese Statistik belegt die Gewalt der „Zivilgesellschaft“ gegen CDU/CSU
Imagewechsel: Niedersachsen zahlt 10 Millionen Euro für den Slogan „Das ist groß” mit Windrad-Optik
Kampfjet-Projekt geplatzt: So verhöhnte Frankreich die Deutschen schon vor dem Bruch
Nach Stromausfall in Reutlingen: 20-Uhr-Tagesschau verschweigt Linksextremismus-Verdacht
BVG stoppt NIUS-Werbekampagne
Lufthansa-Jet-Unfall in Frankfurt +++ Mehrere Personen verletzt
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Mehr NIUS:
Nach Stromausfall in Reutlingen: 20-Uhr-Tagesschau verschweigt Linksextremismus-Verdacht
BVG stoppt NIUS-Werbekampagne
Lufthansa-Jet-Unfall in Frankfurt +++ Mehrere Personen verletzt
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Gericht entscheidet: Görlitzer Park muss nachts offen bleiben
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare