Rasanter Anstieg: Mehr als 26.000 Asyl-Erstanträge im Januar
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Im Januar 2024 hat das Bundesamt für Migration etwa 3000 Asylanträge mehr als im Dezember 2023 verzeichnet. Trotz der Einführung stationärer Grenzkontrollen im Herbst. Die Asylbewerber kommen noch immer vor allem aus drei Ländern.
Die Flüchtlingskrise hat sich zum Jahresanfang verschärft: Im Januar wurden laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit 26.376 Asylerstanträgen deutlich mehr als im Dezember (23.025) gestellt. Aber weniger als im Januar des Vorjahres (29.072).

Flüchtlinge im Erstaufnahmelager Bramsche, Niedersachsen
Dass im Januar etwas mehr Anträge als im Adventsmonat Dezember gestellt werden, ist oft zu beobachten. Das hat vor allem mit dem eingeschränkten Personaleinsatz beim BAMF in der Weihnachtszeit zu tun. In diesem Jahr war man allerdings davon ausgegangen, dass sich Ausweitung der stationären Grenzkontrollen bemerkbar machen würden. Dies ist nicht eingetreten.
Die meisten Anträge kommen weiterhin von Menschen aus Syrien, gefolgt von Türken und Afghanen. Auf diese drei Länder entfallen laut BAMF drei Fünftel aller Erstanträge.
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