Razzia bei „Letzte Generation“-Sprecherin Carla Hinrichs
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- Bei der großangelegten Razzia gegen die „Letzte Generation“ wurde auch die Wohnung der bekannten Sprecherin der Gruppe Carla Hinrichs durchsucht.
- Sie gilt als eine der Hauptverdächtigen in den Ermittlungen wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung.
- Insgesamt an 15 Standorten der Aktivistengruppe fanden heute Durchsuchungen statt.
In einer großangelegten Durchsuchungsaktion gegen die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ hat die Polizei auch eine Razzia in der Wohnung von Carla Hinrichs durchgeführt, die als Sprecherin und Mitgründerin der Gruppe bekannt ist. Hinrichs wird als eine der Hauptverdächtigen eingestuft.
Laut Berichten der Augsburger Allgemeinen, die sich auf den ihr zugänglichen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts München stützen, gehört Hinrichs zu den drei Hauptschuldigen, die die Generalstaatsanwaltschaft München im Visier hat. Der 26-jährigen Hinrichs und zwei weiteren Verdächtigen wird vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gegründet zu haben. Hinrichs und der Augsburger Mathematiker Ingo Blechschmidt haben seit mindestens Juni 2022 die Webseite der „Letzten Generation“ geleitet, über die um Spenden für rechtswidrige Aktionen geworben wurde. Laut Berichten wurden auf diese Weise rund 1,4 Millionen Euro gesammelt.
Hinrichs ist eines der bekanntesten Mitglieder der „Letzten Generation“ und wurde bereits mehrmals wegen ihrer Teilnahme an Straßenblockaden verurteilt. Insgesamt durchsuchte die Polizei heute 15 Standorte der Aktivistengruppe in sieben Bundesländern. Die Generalstaatsanwaltschaft München wirft der Letzten Generation vor, über eine „straffe Organisationsstruktur“ zu verfügen, wobei bereits in der Struktur auf „konspirative Absicherung“ der Führungsebene geachtet werde.
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