Sechs Männer in Wangen quälen 38-jähriges Opfer stundenlang – Polizei verzichtet auf Nennung der Nationalitäten
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In Wangen im Allgäu haben sechs Männer über mehrere Stunden hinweg einen 38-Jährigen in einer Wohngemeinschaft brutal misshandelt. Wie die Schwaebische unter Berufung auf Polizeiangaben berichtet, sollen die Männer das Opfer am vergangenen Sonntagmorgen gegen 0:30 Uhr unter einem Vorwand aus seinem Zimmer gelockt haben. Anschließend fesselten und knebelten sie den Mann und quälten ihn mit Schlägen und Tritten. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung.
Die mutmaßlichen Täter sollen dabei zwischen 24 und 35 Jahre alt sein und wie das Opfer in der Wohngemeinschaft in der Friedrich-Ebert-Straße leben. Warum sie so gewalttätig gegen den 38-Jährigen vorgingen, der mit „erheblichen Verletzungen“ ins Krankenhaus gebracht wurde, ist bislang unklar – und Gegenstand der Ermittlung. Die Polizei vermutet, dass die Männer dem Opfer eine „Abreibung“ verpassen wollten.
Erst fast zwölf Stunden später, gegen 12:00 Uhr mittags, wurde dem Opfer geholfen. Einer der Tatverdächtigen verschickte laut Polizei ein Video der Misshandlungen, woraufhin ein 29-Jähriger hinzukam, den Notruf wählte und den Mann befreite. Wie die Folterung ohne das Dazwischengehen geendet wäre, ist unklar.

Im April stach ein Syrer mit niederländischer Staatsbürgerschaft auf ein vierjähriges Mädchen in Wangen ein.
Besonders brisant: Wie die Schwaebische schreibt, handelt es sich bei den Tatverdächtigen laut Polizei um Personen mit „nicht-deutschen“ Namen. Die Nationalität der Tatverdächtigen werde jedoch nicht weiter genannt, da sie laut Polizei im Bezug auf die Tat „keine Rolle“ spiele. Alle Verdächtigen sind wieder momentan auf freiem Fuß.
Erst im April war die Kleinstadt Wangen im Allgäu (27.000 Einwohner) bundesweiter Berichterstattung. Damals stach ein Asylbewerber mit syrischen Wurzeln, der in den Niederlanden lebte, in einem Supermarkt unvermittelt auf ein vierjähriges Mädchen ein. Der Täter hielt sich in Wangen zunächst bei Verwandten auf, war später obdachlos.
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