Sparkasse in Gelsenkirchen ausgeraubt: Täter erbeuten 30 Millionen Euro
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Nach einem spektakulärem Bankeinbruch in Gelsenkirchen haben am Dienstag wütende Kunden die geschlossene Sparkassen-Filiale belagert. Rund 200 Personen forderten in Sprechchören: „Wir wollen rein! Wir wollen rein!“ Die Lage drohte zu eskalieren.
Mehrere Menschen stürmten an Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma vorbei in den Vorraum der Sparkasse. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen an und machte schließlich eine Durchsage: Aufgrund der Situation bleibe die Filiale heute geschlossen.

Der Leiter der Sparkasse in Gelsenkirchen gibt am Dienstag ein Interview.
In der Nacht auf Sonntag waren unbekannte Täter in die Bank eingebrochen und hatten nach jetzigem Stand rund 30 Millionen Euro erbeutet. Die Täter knackten laut der Polizei „mehrere tausend Schließfächer“ in einem Tresorraum.

Der Tresorraum nach dem Überfall.
Es dürfte sich damit um einen der spektakulärsten Kriminalfälle in der bundesdeutschen Geschichte handeln. Der Einbruch war durch einen Brandmeldealarm entdeckt worden.

Die Polizei musste eingreifen.
Bereits am Samstagmorgen hatte es einen Brandmeldealarm in dem Bankgebäude gegeben. Polizei und Feuerwehr waren gegen 6.15 Uhr vor Ort, konnten aber nichts feststellen, was auf einen Schaden schließen ließ. Die genauen Abläufe dieses Einsatzes sind Gegenstand der Ermittlungen, die andauern. Die Polizei sucht nach Zeugen.
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