Teile flogen bis zur Autobahn: Gasexplosion in Hamburg
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Am Montagnachmittag rückte die Hamburger Feuerwehr zu einem Brand in einer Halle nähe des Hafens aus, in der ein Auto Feuer gefangen hatte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits komplett in Flammen. Wenig später erschütterte eine Reihe heftiger Detonationen die Umgebung: Mehrere Gasflaschen explodierten nacheinander, die Explosionen waren kilometerweit zu hören. Eine massive Rauchsäule stieg über dem Einsatzort auf, berichtet News 5.
Hier sehen Sie einen Zusammenschnitt:
Durch die Explosionen wurden Metallteile über große Distanzen geschleudert, einige Trümmer sollen sogar bis auf die Autobahn A1 gelangt sein und dort Fahrzeuge beschädigt haben. Infolgedessen musste die Feuerwehr zusätzlich zu einem schweren Unfall auf der A1 ausrücken, bei dem ein Massenanfall von Verletzten gemeldet wurde. Die Autobahn wurde in beide Richtungen vollständig gesperrt.

Die Feuerwehr konnte sich zunächst nicht dem Brandort nähern.
Auch auf dem nahegelegenen Gelände des Kupferproduzenten Aurubis gingen nach ersten Erkenntnissen Trümmer nieder. Eine direkte Brandbekämpfung war zunächst nicht möglich, da die Einsatzkräfte wegen weiterer Explosionen und herabfallender Teile erheblich gefährdet waren. Vorsorglich wurde außerdem die Bahnstrecke zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und der Station Harburg gesperrt.
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