„Teurer Schnickschnack“ für „Polit-Prominenz“: Regierungsterminal im BER bis zu fünfmal teurer als geplant
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Der Umbau des Regierungsflughafens am Hauptstadtflughafen BER wird bis zu fünfmal teurer als geplant!
Wie Bild berichtet, sind inzwischen statt der ursprünglich geplanten 340 Millionen Euro bereits 1,7 Milliarden Euro veranschlagt. Im schlimmsten Fall, so heißt es in den Unterlagen der Immobilien-Bundesanstalt, die dem Blatt vorliegen, rechne man sogar mit Kosten von 2,5 Milliarden Euro!
Seit fünf Jahren steigen im abgeschirmten Bereich der Anlage Regierungsmitglieder und Staatsgäste in ihre Flieger. Für 70 Millionen Euro wurde ein Interimsgebäude gebaut, das die Regierung zu einem prunkvollen Vorzeige-Terminal verwandeln möchte. Für 340 Millionen wollte man das Gebäude zunächst neu bauen, doch nach Protesten soll nun ein Umbau stattfinden – der nun ebenfalls zur Kostenfalle wird, da mit fast 60 Hektar doppelt so viel Platz benötigt wie gedacht.
Beförderung von „Polit-Prominenz“ „ohne teuren Schnickschnack“

Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler.
Der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, sagte zu Bild: „Wieder gerät ein Prestigeprojekt des Bundes aus den Fugen.“ Die Kostenexplosion sei kaum nachvollziehbar und stehe im krassen Widerspruch zur Haushaltsmisere des Bundes. Holznagel fordert: „Diese Planungen brauchen dringend ein Stoppschild.“ Die Beförderung von „Polit-Prominenz“ müsse rein funktional ausgerichtet sein – „ohne teuren Schnickschnack“.
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