Tödliche Attacke in Ulm: Messer-Angreifer ist Iraner
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Der 54-Jährige, der am Sonntag in Ulm einen 58-Jährigen mit einem Messer tötete und zwei Frauen schwer verletzte, ist Iraner.
„Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen iranischen Staatsbürger, der schon mehrere Jahre in Deutschland lebt“, teilte die Staatsanwaltschaft Ulm auf Nachfrage von NIUS mit. Ob er bereits zuvor polizeilich in Erscheinung getreten sei, will die Staatsanwaltschaft hingegen vorerst nicht beantworten. „Aufgrund der laufenden Ermittlungen können hierzu keine Angaben gemacht werden.“
Dienstwaffe abgefeuert
Laut Staatsanwaltschaft war am Sonntag ein Notruf zu einem mutmaßlichen Tötungsdelikt bei der Polizei eingegangen. Die erste Polizeistreife habe dann einen blutverschmierten Mann angetroffen, der ein Messer gehalten und die Beamten angegriffen habe. Die Polizisten hätten ihre Dienstwaffe abgefeuert. Der 54-jährige Angreifer sei verletzt worden und in ein Krankenhaus gekommen, wo er noch am Abend operiert wurde.
Ersten Erkenntnissen zufolge habe der Iraner zuvor mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen. Ein 58-Jähriger starb demnach an seinen Verletzungen. Zwei Frauen kamen mit teils schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Im Zusammenhang mit dem Schusswaffengebrauch durch die Polizisten ermittelte das Landeskriminalamt in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.
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