Ein Türke und zwei Araber bekämpfen sich in Bayreuth mit Dönerspieß und Metallstange
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Am Montagvormittag kam es vor einem Dönerladen in Bayreuth zu einer knallharten Auseinandersetzung. Drei Männer gerieten derartig aneinander, dass sie nicht nur mit Fäusten aufeinander einschlugen, sondern schließlich einen Dönerspieß und eine Metallstange als Waffen einsetzten. Die Polizei musste einschreiten und leitete Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung ein.
Auslöser war nach Angaben der Beamten eine blockierte Zufahrt: Zwei Syrer im Alter von 18 und 28 Jahren hatten mit ihrem Wagen den Anlieferweg versperrt. Der Lieferant, der die Dönerware zustellen wollte, kam dadurch nicht zu dem Imbiss.
Sprachbarriere spielte eine Rolle
Zu den Beteiligten teilte die Polizei auf Nachfrage von NIUS mit: Der Lieferant sei ein 48-jähriger Türke, die beiden Kontrahenten seien Syrer. Eine Sprachbarriere zwischen den Männern habe zusätzlich dazu beigetragen, dass die Situation eskalierte.
Zunächst prügelten sie mit bloßen Händen, dann griff der türkische Lieferfahrer zu dem Dönerspieß, die Syrer nutzten eine weitere Metallstange.

Ein Dönerspieß kann aufgrund seiner metallenen, spitzen und langen Beschaffenheit zu einer gefährlichen Waffe umfunktioniert werden. (Symbolbild)
Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung
Alle drei Personen erlitten Verletzungen. Der 48-jährige Türke musste ins Krankenhaus gebracht werden, während die beiden Syrer vor Ort medizinisch behandelt und anschließend wieder entlassen wurden.
Für alle Beteiligten hat der Vorfall strafrechtliche Konsequenzen: Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der Dönerspieß, normalerweise Symbol für eines der beliebtesten Fastfood-Gerichte in Deutschland, geriet in Bayreuth in die Schlagzeilen – als ungewöhnliche, aber durchaus nicht ungefährliche Waffe in einem eskalierenden Streit unter Ausländern.
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