USA und Südkorea beginnen mit gigantischen Militärübungen zur Abschreckung Nordkoreas
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- Die USA und Südkorea begannen am Donnerstag eine ihrer größten Militärübungen zur Abschreckung des kommunistischen Nordens.
- Im Einsatz war Artillerie, Jagdbomber, Kampfhubschrauber und Militärdrohnen.
- Dieses Jahr jährt sich nämlich auch der amerikanisch-südkoreanische Sicherheitspakt zum 70. Mal.
Die Streitkräfte der USA und Südkoreas haben am Donnerstag ihre bisher größten gemeinsamen Schießübungen zur Abschreckung Nordkoreas begonnen. An der ersten von insgesamt fünf geplanten Trainingseinheiten der „gemeinsamen Feuerkraft-Vernichtungsübung“ sollen 2.500 Soldaten beider Länder teilgenommen haben, so das Verteidigungsministerium Seoul. Mehr als 600 Waffensysteme einschließlich Artillerie, Jagdbomber, Kampfhubschrauber und Militärdrohnen waren demnach zur Feuerunterstützung im Einsatz.
Der Konflikt mit Nordkorea hatte durch die zahllosen Raketentests des Nordkoreanischen Regimes zuletzt wieder deutlich an Brisanz gewonnen. Die 130 Minuten andauernde Übung, die in der Nähe der stark befestigten Grenze stattfindet, soll deshalb die Fähigkeit und Bereitschaft der Streitkräfte demonstrieren, „um entschieden auf die Nuklear- und Raketenbedrohungen Nordkoreas sowie einen Großangriff zu antworten“, hieß es.
Die Übung ist laut dem Ministeriumssprecher der Südkoreaner aber nicht nur eine Abschreckungsmaßnahme – Anlass sei auch der 70. Jahrestag der Sicherheitsallianz, den beide Länder in diesem Jahr begehen.
Seit dem Koreakrieg sind daher dort zur Verteidigung gegen den kommunistischen Norden US-Truppen stationiert. Das diktatorisch regierte Nordkorea bedroht den Süden nicht nur mit dem eigenen Atomprogramm, sondern auch mit einem großen Artellerie-Arsenal, dass die Metropolregion Seoul gefährdet, die nah an der Grenze zwischen den beiden Ländern liegt.
Übung wird trotz Drohungen aus Pjöngjang fortgesetzt
Nordkorea hatte das Manöver vor einigen Tagen als „Kriegsübung gegen die Volksrepublik“ bezeichnet. Südkorea und die USA lassen sich von Drohungen aus Pjöngjang jedoch nicht beeindrucken – die nächsten Übungs-Einheiten sollen im Juni folgen.
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