Verbraucherschutz-Chefin warnt vor Installation: Die bösen, bösen Gasheizungen...
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- Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) rät von der Installation neuer Gasheizungen in Häusern und Wohnungen ab.
- Die Leiterin des Verbands, Ramona Pop, warnt vor steigenden Preisen für Gas und Öl aufgrund der jährlich steigenden CO2-Preise für fossile Energieträger.
- Pop kritisiert die Gesetzespläne der Regierung im Wärmesektor und warnt vor Kostenfallen durch den schnellen Kauf einer Gasheizung.
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) hat Hausbesitzern und Mietern dringend davon abgeraten, neue Gasheizungen zu installieren. Die Leiterin des Verbands, Ramona Pop, warnte in einem Interview mit der Rheinischen Post vor den steigenden Preisen für Gas und Öl. Sie begründete dies mit der jährlich steigenden CO2-Bepreisung für fossile Energieträger.
Aufgrund eines Klimaschutzgesetzes wird die CO2-Bepreisung im Heizungssektor in den kommenden Jahren stufenweise teurer. „Allein 2024 soll der Preis für eine Tonne CO2 um 17 Prozent auf dann 35 Euro steigen“, sagte Pop. Eine Gasheizung erzeugt pro Kilowattstunde etwa 200 Gramm Kohlendioxid. Bei einem Verbrauch von 10.000 Kilowattstunden werden somit rund zwei Tonnen CO2 ausgestoßen. Im kommenden Jahr würde dies einen Aufpreis von 70 Euro für Verbraucher bedeuten. Ab 2025 soll nach aktuellen Plänen ein Preis von 45 Euro gelten.
Pop äußerte auch Kritik an den Gesetzesplänen der Regierung im Wärmesektor. Sie bemängelte, dass das Heizungsgesetz trotz langer Debatte nicht verbessert worden sei. „Verbraucherinnen und Verbrauchern fehlt weiter die nötige Klarheit. Das Sammelsurium an Optionen überfordert sie. Und es drohen Kostenfallen, etwa durch den schnellen Kauf einer Gasheizung“, warnte sie.
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