Video veröffentlicht: Deutsche Geisel ausgehungert, gefangen von Terrorgruppe Islamischer Dschihad
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Ein erschütterndes Video der Terrororganisation Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) zeigt die israelisch-deutsche Geisel Rom Braslavski in einem äußerst besorgniserregenden Zustand: dünn, kraftlos und weinend. Laut Medienberichten wurde das sechsminütige Filmmaterial wenige Tage vor dem Kontaktabbruch mit seinen Entführern aufgenommen.
Braslavski, 21 Jahre alt, wurde am 7. Oktober 2023 bei einem Musikfestival in Israel entführt, wo er als Sicherheitsmann arbeitete und anderen bei der Flucht half. Das neue Video ist bereits das zweite dieser Art von PIJ – zuvor hatte man ihn in einem Video bei schlechter Verfassung sprechen gesehen, dass er „die Hölle“ erlebe, wie die New York Post berichtet.

Die Terrorgruppe Islamischer Dschihad hat Rom Braslavski ausgehungert.
Seine Mutter Tami äußerte sich bewegend:
„They broke my child. I want him home now. They took off his beard, took off everything. Because we said he was strong, they show he is not strong. I know how many beatings he received. I know that Rom doesn't cry. If he cries, it's because he was abused. Look at how he looks, thin as a stick.“
Zu Deutsch: „Sie haben mein Kind gebrochen. Ich will ihn sofort zu Hause haben. Sie haben ihm den Bart abgeschnitten, alles andere ausgezogen. Weil wir gesagt haben, er sei stark, zeigen sie, dass er nicht stark ist. Ich weiß, wie oft er geschlagen wurde. Ich weiß, dass Rom nicht weint. Wenn er weint, dann weil er misshandelt wurde. Sehen Sie, wie er aussieht, dünn wie ein Strich.“

So sieht echte Aushungerung aus ...
Man sieht: Es gibt Hunger in Gaza – verkörpert etwa in dieser deutsch-israelischen Geisel. Außenminister Wadephul erwähnte ihren Namen bei seiner Auslandsreise jedoch nicht. Stattdessen kritisierte er „die israelische Kriegsführung“, forderte eine „sofortige Waffenruhe“ und die Einleitung eines Verhandlungsprozesses, an dessen Ende eine Zweistaatenlösung stehen solle. Das sei die Position Deutschlands. Auch warnte er Israel vor einer Annexion palästinensischer Gebiete.
„Er wurde dort einfach vergessen“
In einer Stellungnahme des „Hostages and Missing Families Forum“ äußerte sich die Familie von Rom Braslavski mit großer Wut – und forderte ein gemeinsames Treffen mit den israelischen Sicherheitsbehörden sowie Premierminister Benjamin Netanjahu, um über das Schicksal ihres Sohnes zu sprechen.
In der Erklärung heißt es weiter:
„Viele Menschen reden derzeit über das, was in Gaza passiert, über den Hunger. Und ich frage all jene, die über den Hunger sprechen: Habt ihr unseren Rom gesehen? Er bekommt kein Essen, er bekommt keine Medizin – er wurde dort einfach vergessen.“
Und weiter:
„Sie haben es geschafft, Rom zu brechen. Selbst der stärkste Mensch hat irgendwann seinen Punkt, an dem er zerbricht.“
Unterdessen schätzt Israel, dass sich noch etwa 20 lebende Geiseln in der Gewalt von Terrorgruppen im Gazastreifen befinden – sowie bis zu 50 Leichen von Geiseln, die in Gefangenschaft ums Leben gekommen sind. US-Präsident Donald Trump forderte unterdessen die Hamas auf, die verbleibenden israelischen Geiseln freizulassen und so die humanitäre Krise im Gazastreifen zu beenden. „Der schnellste Weg, die humanitäre Katastrophe in Gaza zu beenden, ist:
„Hamas muss sich ergeben und die Geiseln freilassen!!!“, schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Plattform Truth Social.
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