Von 18,36 Euro auf 18,94 Euro für ARD und ZDF: Rundfunkbeitrag soll steigen
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Der Rundfunkbeitrag sollte ab 2025 vorläufigen Berechnungen von Finanzexperten zufolge von monatlich 18,36 Euro auf 18,94 Euro steigen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf ein am Freitag bekanntgewordenen Entwurf des Expertengremiums KEF.

In ihrem neuesten Bericht empfiehlt die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), die Gebühren auf 18,94 Euro anzuheben.
Endgültig soll die Kommission eine Empfehlung an die Bundesländer 2024 abgeben. Diese haben das letzte Worte bei Frage der Beitragserhöhung.
Mit der Empfehlung für eine Steigerung des Beitrags droht neuer Streit. Schließlich haben einige Ministerpräsidenten bereits verkündet, dass sie eine Erhöhung nicht mittragen werden, weil sie dafür keine Akzeptanz in der Bevölkerung sehen. Wenn sich diese Länder gegen eine Erhöhung stemmen sollten, ist damit zu rechnen, dass der Streit vor dem Bundesverfassungsgericht landen könnte.

Kai Wegner und Dietmar Woidke, die Regierungschefs von Berlin und Brandenburg, wollen die Erhöhung des Rundfunkbeitrags verhindern.
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