Vor 13 Jahren zerstückelte er eine Prostituierte: Der Maschsee-Mörder ist jetzt ein TikTok-Star
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Alexander K., der Mörder vom Maschsee in Hannover, ist jetzt ein TikTok-Star. Zu zwölf Jahren Haft ist der damals 24-Jährige verurteilt worden. Im Oktober 2012 hatte er die Gelegenheitsprostituierte Andrea B. ermordet und ihre zerstückelte Leiche im Maschsee in Hannover versenkt – die Medien nannten K. fortan den „Maschsee-Mörder“.
Im Mai dieses Jahres kam er aus dem Gefängnis und erzielt seither große Reichweiten im Netz.

Zum Teil mehrere Hunderttausend Aufrufe hatte der „Maschsee-Mörder“ bei TikTok.
„Ich hab die Schnauze langsam so voll davon, von diesem ganzen Gelaber. Vielleicht hole ich das nach. Schnapp’ mir ’nen Spaten ab geht’s“, sagt er in einem Video und lacht dazu. Eine Aussage, die aus dem Mund eines verurteilten Mörders verstören. K. nennt sich in seinen Videos bei TikTok und YouTube „Maschsee-Mörder“, er schimpft über den Strafvollzug in Deutschland und äußert weiterhin Gewaltfantasien – Hunderttausende schauen die Videos an.
@juliusboehm Der Maschsee-Mörder ist jetzt ein TikTok-Star! #NIUS
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In anderen Videos verharmlost er seine Tat und wendet sich sogar an den Sohn seines Opfers.

2012 ist die zerstückelte Leiche von Andrea B. im Maschsee in Hannover gefunden worden.
Bei K. ist bei Gericht eine paranoide und dissoziale Persönlichkeitsstörung, sexueller Sadismus und Mordlust festgestellt worden. Schon vor dem vollendeten „Maschsee-Mord“ hatte K. Mordfantasien bei Freunden geäußert und auch in einem Gedicht veröffentlicht.
„Den ganz besonders schwierigen Fällen geht es nicht darum, an Geld oder an Sex zu kommen, sondern einfach nur, um jemanden sterben zu sehen“, sagt der Psychiater und Gerichtsgutachter Borwin Bandelow zu Stern TV.
Seine Warnung: „Solche Fantasien, die solche Menschen haben, die gehen nicht einfach weg und können auch nicht therapiert werden.“
Bei TikTok ist der Account nicht mehr auffindbar – unklar, ob gelöscht oder gesperrt. Bei YouTube postet der „Maschsee-Mörder“ weiterhin Videos.
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