Wegen Distanzierung vom Hamas-Terror: Fatah-Jugend macht mit Jusos Schluss
Ein Beitrag von
Die Fatah-Jugend hat in einem offenen Brief ihre Beziehung zu den Jusos, der Jugendorganisation der SPD, beendet.
Dies erfolgte als Reaktion auf ein Schreiben der Jusos, in dem sie ihre Gründe für die „Aussetzung“ der Beziehungen zur Fatah-Jugend erklärten – dazu gehörte die fehlende Distanzierung vom Hamas-Terror.
In ihrem Brief kritisierte die Fatah-Jugend die Jusos scharf für ihre Haltung gegenüber den Palästinensern und warf ihnen vor, die „israelischen Kriegsverbrechen“ zu unterstützen und die Rechte der Palästinenser systematisch zu leugnen. Sie betonten, dass sie den Brief der Jusos zu einem Zeitpunkt erhielten, als über 1,1 Millionen Palästinenser in Gaza direkt von Israels Politik bedroht waren, einschließlich der Einschränkung von Wasser, Strom und Medikamenten.

Die Fatah-Jugend wurde jahrelang als „Schwesterorganisation“ der Jusos gesehen.
Die Fatah-Jugend wies die Kritik der Jusos zurück, sie hätten Angriffe auf israelische Zivilisten nicht verurteilt. Sie kritisierte auch die Jusos dafür, dass sie nicht auf ihre Einladungen zu direkten Gesprächen und Dialogen reagiert haben.
Vorwurf der anti-palästinensischen Haltung
Des Weiteren warf die Fatah-Jugend den Jusos vor, eine tiefe anti-palästinensische Haltung zu haben, die sich in Aktionen wie etwa dem Verbot der palästinensischen Flagge in Berlin zeigt. Sie verglichen die Haltung der Jusos zu Palästina mit der des ungarischen Premierministers Viktor Orbán, den sie als „rechtsextremen Faschisten“ bezeichnen.
Die Fatah-Jugend warf den Jusos vor: „Sie haben sich nur darum bemüht, unsere Bemühungen zur Umsetzung des Völkerrechts zu untergraben, während Sie die israelische Arbeitspartei förderten, die Partei, deren Gründerväter die ethnische Säuberung Palästinas ... geleitet haben.“
Während Vertreter der israelischen Arbeitspartei immer wieder Offenheit zum Dialog signalisierten, beendet die Fatah-Jugend nun die Möglichkeit eines Austauschs. Die Bemühungen der Jusos, den demokratischen Austausch der unterschiedlichen Positionen möglich zu machen, kann als gescheitert betrachtet werden.
Fatah-Jugend kündigt dauerhaften Abbruch der Beziehungen an
Im Willy Brandt Center (WBC) in Jerusalem treffen verschiedene Jugendorganisationen und Parteien aus Israel, Palästina und anderen Ländern aufeinander, bisher mit dabei auch Jusos und Fatah-Jugend. Das Ziel der Begegnungen war es, durch Dialog und Austausch Verständnis und Vertrauen zwischen den verschiedenen Gruppierungen aufzubauen und gemeinsame Lösungsansätze für die Konflikte in der Region zu finden.
Die Fatah-Jugend beendete ihren Brief mit der klaren Botschaft, dass sie ihre Beziehungen zu den Jusos, einschließlich des Willy Brandt Centers, dauerhaft abbrechen. Sie betonten, dass es nichts Progressives daran gibt, sich auf die Seite der „Apartheid“ zu stellen oder Kriegsverbrechen der israelischen „Besatzung“ zu unterstützen.
Die Fatah ist eine palästinensische, nationalistische politische Partei und Terrororganisation. Sie ist die dominierende Fraktion innerhalb der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO).
Lange fragten sich deutsche Juden, wann wohl die Kooperation der Jungsozialisten mit der Jugendorganisation der Fatah endet – erwarteten dabei aber vor allem ein klare Positionierung seitens der Jusos. Nun sind die Beziehungen tatsächlich beendet, ironischerweise durch die Fatah-Jugend.
Mehr NIUS:
Diese Statistik belegt die Gewalt der „Zivilgesellschaft“ gegen CDU/CSU
Imagewechsel: Niedersachsen zahlt 10 Millionen Euro für den Slogan „Das ist groß” mit Windrad-Optik
Kampfjet-Projekt geplatzt: So verhöhnte Frankreich die Deutschen schon vor dem Bruch
Nach Stromausfall in Reutlingen: 20-Uhr-Tagesschau verschweigt Linksextremismus-Verdacht
BVG stoppt NIUS-Werbekampagne
Lufthansa-Jet-Unfall in Frankfurt +++ Mehrere Personen verletzt
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Mehr NIUS:
Nach Stromausfall in Reutlingen: 20-Uhr-Tagesschau verschweigt Linksextremismus-Verdacht
BVG stoppt NIUS-Werbekampagne
Lufthansa-Jet-Unfall in Frankfurt +++ Mehrere Personen verletzt
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Gericht entscheidet: Görlitzer Park muss nachts offen bleiben
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare