11 Prozent der Deutschen können sich vollwertige Mahlzeit alle zwei Tage nicht leisten
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- 11,4 Prozent der Deutschen können sich nicht jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit leisten.
- Besonders betroffen sind Alleinerziehende mit 19,3 Prozent.
- Linken-Politiker Dietmar Bartsch sieht die Schuld bei der Regierung.
2022 konnten sich 11,4 Prozent der Deutschen nicht jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Geflügel oder Fisch oder einer gleichwertigen vegetarischen Alternative leisten. Dies betrifft knapp zehn Millionen Menschen in Deutschland. Das geht aus Daten von Eurostat hervor.
Alleinerziehende am stärksten betroffen
Besonders stark betroffen sind Alleinerziehende. Fast jede fünfte alleinstehende Person mit Kindern ist nicht in der Lage, sich alle zwei Tage mit Fleisch oder Fisch oder einer gleichwertigen vegetarischen Mahlzeit zu ernähren.
Der Chef der Linksfraktion im deutschen Bundestag, Dietmar Bartsch, kritisierte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Bundesregierung habe nichts gegen die Preissteigerungen bei Lebensmitteln getan. „Der Supermarkt ist zum Hort des Abkassierens geworden. Je höher die Preise, desto höher die Nudeln-mit-Ketchup-Quote.“

Sieht im Supermarkt einen „Hort des Abkassierens“: Linkenpolitiker Dietmar Bartsch.
Bartsch forderte eine zumindest zeitweise Aussetzung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel, staatliche Preiskontrollen bei den Supermarktkonzernen und die Einführung einer Kindergrundsicherung.
Philippe Fischer
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