2022 haben wir für über 200.000 Euro unsere Minister geschminkt
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- Die deutschen Bundesministerien gaben 2022 über 200.000€ für Friseure und Visagisten aus
- Die Kosten trägt der Steuerzahler
- Extreme Unterschiede bei den Ausgaben werfen Fragen auf.
Unsere Minister haben 2022 ein ordentliches Budget für Frisuren und Make-Up verpulvert. Nach den Schlagzeilen über Ex-Kanzlerin Angela Merkels Ausgaben in Höhe von 60.000 Euro für ihr Äußeres – auf Kosten der Steuerzahler – hat NIUS bei den Ministerien nachgefragt und von fast allen erstaunliche Daten erhalten. Nur die Kulturbeauftragte Claudia Roth konnte uns die Frage bislang nicht beantworten – wir warten weiterhin auf einen Nachtrag.
Über 200.000 Euro haben die Ministerien für die kosmetische Instandhaltung ihrer Repräsentanten ausgegeben, doch die Ausgabenunterschiede zwischen den Ministerien sind immens.
Das Auswärtige Amt unter Annalena Baerbock hat im Jahr 2022 beträchtliche 136.552,50 Euro ausgegeben, während das Finanzministerium unter Christian Lindner lediglich 650 Euro benötigte. Obwohl man argumentieren könnte, dass das Auswärtige Amt aufgrund der Vielzahl an öffentlichen Auftritten häufiger die Dienste eines Visagisten benötigt, ist es umso überraschender, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unter Robert Habeck dennoch stolze 11.457,00 Euro ausgegeben hat. Das ist das knapp Achtzehnfache der Ausgaben unseres Finanzministers.
Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration versicherte, dass „im aktuellen und vorherigen Haushaltsjahr keinerlei kosmetische Dienstleistungen erfolgt“ seien. 
In Zeiten von Finanzkrise, Zukunftsängsten und Gesprächen über die Streichung des Elterngeldes für die obere Mittelschicht wirken die gigantischen Ausgaben der Ministerien und so ein Umgang mit den Geldern der Steuerzahler schwer nachvollziehbar.
Besserung ist übrigens nicht zu erwarten. Eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Stephan Brandner bei der Bundesregierung ergab, dass 2023 bereits 452.354,30 Euro brutto für Frisöre, Visagisten, Kosmetiker und Fotografen in den Bundesministerien ausgegeben wurden.
Amir Makatov
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