„Alpha Males dominieren das Frauenbild“: NRW-SPD will Meldestellen gegen toxische Männlichkeit im Netz
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Die SPD in Nordrhein-Westfalen will „gegen Frauen- und Mädchenhass im Netz“ vorgehen und hierfür auch Meldestellen einrichten. Am Mittwoch wird die Fraktion im Plenum einen Antrag vorstellen. Begründung: „Eine maskulinistische Szene aus verschiedenen Subkulturen“ kultiviere im Netz ein misogynes Weltbild. Die AfD biete dieser Bewegung dabei eine „politische Heimat“.
Die SPD in NRW sieht das Frauenbild im Internet von sogenannten „Alpha Males“, also Männern, die besonders laut sind, dominiert.
In einem Papier, das Mediapioneer vorliegt, heißt es unter anderem: „Im Internet hat sich eine maskulinistische Szene aus verschiedenen Subkulturen gebildet, die in digitalen Foren, über Messenger-Dienste und auf Plattformen wie Youtube, Instagram und TikTok ein misogynes Weltbild kultiviert.“
Teilweise bestünde auch eine thematische Nähe zu Rechtsextremismus, Antisemitismus und Verschwörungstheorien.

Hier werden die Studien-Teilnehmer befragt, was für sie „Hass“ bedeutet.
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Jochen Ott, SPD-Fraktionsvorsitzender in Nordrhein-Westfalen zu Mediapioneer: „Da ist eine toxische Bewegung unterwegs, die das Potenzial hat, unser ganzes Gesellschaftsbild zu verändern.“
„AfD bietet toxischer Bewegung eine politische Heimat“
Die Politik müsse dringend etwas unternehmen, um dagegen zu steuern. Es sei auch nicht nur ein Problem auf Landesebene. Der Bund und vor allem die Ampel-Parteien müssten eine gemeinsame Strategie entwickeln, sagt Ott. „Sonst profitiert am Ende nur die AfD. Denn die ist die einzige Partei, die dieser toxischen Bewegung eine politische Heimat bietet.“ Einen Beleg für diese Behauptung liefert Ott nicht.
Die SPD fordert laut Mediapioneer unter anderem, dass Lehrkräfte und Polizei besser zum Thema geschult werden und dass es weitere Meldestellen für Betroffene mit Schwerpunkt „Sexismus/Frauenhass im Netz“ gibt.
Janina Lionello
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