Angeblicher Knall in Anti-Lauterbach-Video: Hausdurchsuchung bei bekanntem Aktivisten
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- Zum neunten Mal ist die Polizei mit einer bundesweiten Razzia gegen Hasspostings im Internet vorgegangen.
- Beamte rückten in 16 Bundesländern zu Einsätzen aus.
- Auch die Wohnung des von Corona-Demos bekannten Aktivisten "Captain Future" wurde durchsucht - mit einer skurrilen Begründung.
„Lauterbach muss weg, Lauterbach muss weg”, ist in der Sequenz zu hören, die „Captain Future” in seinem fünfminütigen Video-Statement auf seinem Youtube-Kanal einspielt. Die Wohnung des von Demos gegen die Coronamaßnahmen bekannten Aktivisten wurde am Mittwoch im Rahmen der neunten bundesweiten Razzia gegen Hasspostings im Netz durchsucht.
Die Begründung der Berliner Staatsanwaltschaft, die Captain Future mit einem Grinsen im Gesicht vorträgt: In dem Video, das der Aktivist gefilmt und veröffentlicht hatte, seien „Knallgeräusche” zu hören gewesen. Nach nochmaligem Einspielen wird klar: Das Geräusch, das da zu hören ist, stammt aus der Trickfilm-Reihe Looney Tunes - und hat mit Knall nur wenig zu tun, denn es untermalt das Das Weglaufen von der Figur Roadrunner.
„Ich werde das nie wieder tun, Looney Tunes und Politiker - das ist zu krass”, erklärt der Aktivist sarkastisch. Schlecht behandelt wurde er allerdings nicht. „Die Polizisten waren extrem Freundlich, es sah so aus, als wäre ihnen die ganze Aktion peinlich. Aber sie sind ja weisungsgebunden.” Sein Rechner sei auch nicht mitgenommen worden, da er als Informatiker als Arbeitsgrundlage genommen werde. Sein Handy, mit dem er Lauterbach damals gefilmt hatte, wurde mitgenommen.”
Janina Lionello
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