Anschlag auf Kölner Dom geplant: IS-Terrorverdächtiger erhängt sich in Zelle
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Kurz vor seiner geplanten Abschiebung nach Russland hat sich der Anführer einer IS-Terrorzelle in seiner Gefängniszelle das Leben genommen.
Der Verdächtige (40) aus Dagestan soll einen Anschlag auf den Kölner Dom und den Wiener Stephansdom geplant haben. Er erhängte sich Berichten zufolge im Wiener Polizeianhaltezentrum mit einem Geschirrtuch und seinen Schnürsenkeln.
Der Mann soll die Terror-Anschläge mit einem Ehepaar und einem 30-jährigen Deutsch-Tadschiken an Heiligabend und Silvester geplant haben. Die Terrortaten konnten wenige Tage vor ihrer Ausführung vereitelt und die Verdächtigen in Österreich und Deutschland festgenommen werden.

Feierlichkeiten im Kölner Dom am 31. Dezember 23
Im Mai dann er Schock: Die Verdächtigen mussten laufen gelassen werden. Nach den Ermittlungen bestand kein dringender Tatverdacht, hieß es seitens der Justiz. Die Männer und eine Frau wurden nach dem Ende der U-Haft ins Polizeianhaltezentrum zur Abschiebung überstellt, berichtet die Kronenzeitung. Sie wurden in einem Bescheid „als höchst gefährliche Personen eingestuft, die weder den Rechtsstaat noch die Gesetze akzeptieren“, zitiert Bild.
Am heutigen Donnerstagmorgen sollte der Mann um 6 Uhr aus Dagestan nach Russland ausgeflogen werden. Doch wenige Stunden vor der Reise wurde er erhängt in seiner Zelle gefunden. Er galt als Mitglied des IS-Ablegers Islamischer Staat Khorasan (ISPK). Geheimdienste schätzen ihn als sehr gefährlich ein.
Redaktion
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