Auf die Frage, ob Messerattacken Alltag geworden sind, meint Innenministerin Faeser: „Sie sind zum Glück nicht Alltag geworden“
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Vor kurzem wusste die Grenzchefin Nancy Faeser (SPD) nicht mal, an welches Nachbarland die Stadt Görlitz grenzt. Nun irritiert die Innenministerin erneut mit einer Aussage. In einem Interview dementiert Faeser, dass islamistischer Terror, Messerattacken und Morde Alltag geworden sind. Auch wirft die Darstellung von Ausländerkriminalität im TV-Beitrag Fragen auf.
In einer Reportage des Senders Sat1 hat der Journalist Paul Ronzheimer sich mit den Folgen der Migrationskrise beschäftigt. Er besuchte den Vater von Ann-Marie K.; die 17-Jährige und ihr Freund Danny wurden 2023 in einem Regionalzug nahe Brokstedt von dem Palästinenser Ibrahim A. mit einem Messer brutal ermordet. Einfach tragisch: Das junge Liebespaar wollte doch bloß mit einem Zug fahren – sie hatten ihr ganzes Leben noch vor sich. Der Täter war Islamist. Die Tatwaffe: ein Küchenmesser.
Vor dem Hintergrund solcher sich mehrenden islamistischen Attacken im Alltag der Menschen sowie auch der bereits dieses Jahr stattgefundenen Terroranschlägen in Solingen und Mannheim, sagte der Reporter Ronzheimer im Konferenzsaal des Bundesinnenministeriums zu Faeser: „Die Leute in Deutschland bekommen das Gefühl, dass die Terroranschläge, dass die Messerattacken, die Morde: Alltag geworden sind. Dass sie unser Land verändert haben.“
Nancy Faeser negiert rasch: „Das sind sie nicht!“ Weiter behauptet die Innenchefin: „Sie sind zum Glück nicht Alltag geworden.“

Will von Alltagsgewalt durch migrantische Täter nichts wissen: Innenministerin Nancy Faeser (SPD)
„Wir sehen im europäischen Ausland, dass dort noch leider viel mehr passiert.“ Das sei „natürlich keine Begründung“. „Jeder, der Angehörige auf diese furchtbare Art und Weise verliert, hat das Recht, dass wir als Staat alles dafür tun, dass so Dinge nicht passieren“, fügte Faeser hinzu.
Bedeutet: Nancy Faeser dementiert also, dass Terror, Messerattacken und Mord durch migrantische Tatverdächtige aus islamistisch geprägten Staaten bereits Alltag in Deutschland sind.
Sehen Sie hier das Video, in dem Ministerin Faeser den Messeralltag negiert:
Der Journalist entgegnet ihr: „Es ist ja offenbar nicht mehr sicher genug …“
Prompt dementiert Faeser auch das: „Das stimmt ja nicht. In den allermeisten Fälle ist es sicher. Die Menschen feiern friedlich. Das ist unsere Art zu Leben. Die müssen wir auch verteidigen.“
Im Klartext: Für Innenministerin Faeser ist Deutschland im Jahr 2024 – wo die Ausländerkriminalität und der Islamismus auf einem Höchststand sind – immer noch sicher genug!
Deshalb sind Terror und Messergewalt bereits Alltag in Deutschland
Deutschland leidet durch die anhaltenden illegalen Massenmigration seit 2015 zunehmend unter schweren Sicherheitsprobleme im öffentlichen Raum. Die Zahlen an ausländischer Kriminalität, Gewalt, Messerangriffe, Sexualdelikte oder Terrorvorfälle sind hoch – und wachsen weiter. Längst gehört Angst und Gewalt zum Alltag der Menschen in Deutschland.
NIUS nennt Beispiele:
- Die Ausländerkriminalität in Deutschland ist auf Rekordniveau. Die Tatverdächtigen-Zahl für das Jahr 2023 liegt insgesamt – ohne ausländerrechtliche Verstöße wie z. B. illegale Einreise – bei 2 Millionen. Darunter sind 694 981 Nichtdeutsche, davon sind 178.581 Zuwanderer. Dies entspricht einem Anteil von 34 Prozent. Und das, obwohl der Ausländer-Anteil in der Bevölkerung bei nur 15 Prozent liegt.
- Die Gewaltkriminalität (z. B. Körperverletzung, Totschlag, Mord, Raub, Sexualdelikte) stieg vergangenes Jahres auf 214.099 Fälle an. Zu der Zeit waren es 79.088 nicht deutsche Tatverdächtige. 216 ausländische Tatverdächtige begehen mithin an einem Tag mehrere Gewalttaten in Deutschland. Darunter waren 25.732 Zuwanderer.

Der Islamismus in Deutschland wächst seit Jahren – mit neuen Formen.
- Im Bereich der Gewaltkriminalität sind unter den Tatverdächtigen, die Mord oder Totschlag begangen haben, 1221 Ausländer – Tendenz steigend.
- Deutsche werden immer häufiger Opfer von Straftaten durch Ausländer – als andersherum (NIUS berichtete). Laut BKA wurden 2023 nachweislich 154.922 Deutsche Opfer von Ausländern ohne deutschen Pass. Das sind 424 Deutsche am Tag, die einer ausländischen Straftat zum Opfer fallen.
- Im Jahr 2023 kam es insgesamt zu 761 sogenannter Gruppenvergewaltigungen – der Anteil an nicht deutschen Tatverdächtigen lag bei 48 Prozent. Die häufigsten Staatsbürgerschaften waren neben 520 Deutschen: syrisch (71), afghanisch (49), irakisch (43) und türkisch (33).
- 2023 wurden bei dem Statistik-Schlüssel „Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall einschließlich mit Todesfolge“ insgesamt 1125 Frauen als Opfer bei aufgeklärten Fällen erfasst. Das Hauptherkunftsland der Tatverdächtigen: Syrien.
- Wie NIUS recherchierte, wurden 2023 landesweit 26.113 Messerangriffe und -drohungen von den Behörden registriert. Also rund 72 am Tag.

Der Islamist Sulaiman Ataee ermordete in Mannheim im Mai einen Polizisten mit einem Messer.
- Allein 2024 gab es schon zwei islamistische Terroranschläge: Am 31. Mai attackierte ein afghanischer Islamist in Mannheim einen Islamkritiker, dabei wurde ein Polizist getötet. Im August begann ein syrischer ISIS-Terrorist einen Anschlag auf ein Stadtfest in Solingen, bei denen drei Menschen getötet und acht verletzt wurden.

Die Stadt Solingen ist immer noch erschüttert und in Trauer.
- Zudem finden immer wieder islamistische Attacken ohne direkten Terrorbezug, wie z. B. zu einer Terrorgruppe, statt. Beispiel: Im September wurde ein Auto-Anschlag in Darmstadt verübt – der afghanische Täter meinte, dass der „Allmächtige“ ihm die Tat befohlen habe. Im August wurde ebenfalls ein Auto-Anschlag in Köln und Essen von einem jordanischen Taxifahrer gezielt auf Frauen verübt. Im September ereignete sich dann eine Messerattacke auf einer Raststätte in Brandenburg, der syrische Täter rief „Allahu Akbar.“ Ebenso im September griff ein albanischer Islamist eine Polizeiwache in Linz am Rhein an.
- Die politisch motivierten Straftaten im Bereich der religiösen Ideologie stiegen um 200 Prozent! 2023 waren es 1458 Delikte.
TV-Reportage nimmt niedrigere Krimi-Zahlen
Auch Reporter Paul Ronzheimer schaut in seiner Sat1-Reportage in die Statistik rein. „Vielleicht hilft ein Blick in die aktuelle Statistik. Ist Deutschland durch Geflüchtete krimineller geworden?“, fragt er im Beitrag.

Journalist Paul Ronzheimer
Dann erklärt Ronzheimer: „Die Zahl der zugewanderten Tatverdächtigen lag 2022 noch bei 142.721 – 2023 waren es 178.581 zugewanderte.“ Dann behauptet er: „Allerdings werden hier alle Ausländer mitgezählt, nicht nur Asylsuchende. Insgesamt gab es 2,017 Millionen Tatverdächtige 2023. 65 Prozent waren Deutsche. 34 Prozent zugewanderte Tatverdächtige.“
Ganz offensichtlich: Verwechselt der Journalist die Statistik-Zahlen von nicht deutschen Tatverdächtigen und Zuwanderern. Denn unter der Tatverdächtigen-Kategorie „Zuwanderer“ werden nicht alle Ausländer gezählt, sondern unter der Kategorie „Nichtdeutsche.“ Unter „Zugewanderte“ definieren die Kriminalbeamten: Asylbewerber, Geduldete, Schutzberechtigte sowie Personen mit unerlaubtem Aufenthalt.
Das heißt: In den Statistik-Zahlen von tatverdächtigen Zuwanderern sind NICHT bereits tatverdächtige Migranten drin, die bereits Asyl oder subsidiären Schutz bekommen haben und seit mehreren Jahren in Deutschland leben. Somit ist diese Zahl, die Reporter Ronzheimer benutzt, also niedriger als die der ausländischen Tatverdächtigen insgesamt.
Polizeigewerkschafter behauptet, Angst wäre gefühlt
Im Beitrag kam auch der Vizechef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Sven Hüber, zu Wort. Das Kriminalitätsverhalten sei bei Asylbewerbern gar nicht so, „wie man’s erwartet“, behauptet er.

Polizeigewerkschaftler und GdP-Vize Sven Hüber
Hüber: „Sie können statistisch ablesen, dass die größten Flüchtlingsgruppen Syrer, Afghanen, Iraker deutlich unterrepräsentiert sind bei Straftaten als es ihrem Anteil in der Bevölkerung entspricht. Das heißt, viel weniger von diesen Hauptgruppen von Flüchtlingen begehen Straftaten.“ Es wäre eine gefühlte Angst.
Eine gefühlte Angst? Die Zahlen bei einzelnen Delikten zeigen klar, dass diese Angst real begründet ist. Allein bei Gruppenvergewaltigungen in NRW machten die Täter ohne deutschen Pass rund die Hälfte aus, von ihnen waren die meisten Syrer, Afghanen und Iraker.
Die Kriminalstatistik gibt nur die Staatsbürgerschaften bei mindestens einem Tatverdächtigen an – sowie ohne doppelte Staatsbürgerschaft. Im Falle zweier Staatsangehörigkeiten wird also die Deutsche gezählt, nicht die Ausländische. So wurden 2023 insgesamt 108.748 syrische Tatverdächtige bei allen Straftaten erfasst. Subtrahiert man davon die ausländerrechtlichen Verstöße, bleiben immer noch 54.581 tatverdächtige Syrer. Aktuell leben ungefähr 972.000 Syrer in Deutschland. Ähnlich hoch sind die Zahlen bei Afghanen, wovon 419.000 in Deutschland leben. Letztes Jahr wurden 61.052 afghanische Tatverdächtige erfasst, 26.163 begangen Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße. Bedeutet: Syrische und afghanische Tatverdächtige sind in der Kriminalstatistik überrepräsentiert.
Übrigens: Polizeigewerkschafter Sven Hüber (GdP) schreibt gerne Briefe an SPD-Innenministerin Nancy Faeser, in welchem er sie eigenhändig mit „Liebe Nancy“ anredet und sich verabschiedet mit „Dein Sven“ …
Zara Riffler
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