Brisante Zahlen: Deutsche Minderjährige werden häufiger Opfer von ausländischen Minderjährigen als umgekehrt
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Ob Gera oder Bad Oeynhausen: Die Gewalttaten von migrantischen Jugendlichen beherrschen die Schlagzeilen. Brisante Zahlen, die NIUS vorliegen, zeigen nun das wahre Ausmaß dieser Übergriffe. Deutsche Kinder und Jugendliche werden doppelt so häufig Opfer von ausländischen Minderjährigen als umgekehrt.
Regelmäßig tauchen Videos im Netz auf, in denen Jugendliche heftig auf Gleichaltrige einschlagen. Gewalt von Kindern und Jugendlichen scheint neuer Alltag in Deutschland zu sein. Die Taten werden immer grausamer und hemmungsloser.
- Kürzlich entsetzte eine Horror-Prügeltat aus Gera in Thüringen ganz Deutschland. Mehrere migrantische Jugendliche prügelten auf einen 14-jährigen Deutschen ein. Die minderjährigen Täter kamen aus Afghanistan und Syrien.
- In Markdorf in Baden-Württemberg attackierten sechs Jugendliche ihren Mitschüler Nico (14) auf dem Schulweg. Es gab Ohrfeigen, er wurde geschubst, dann schlugen die Kinder zu. Die Täter sprachen serbokroatisch. Seitdem leidet Nico an Angststörungen.
- In Bad Oeynhausen in der Nähe von Bielefeld wollte Philippos (†20) nur mit seiner Schwester ihr Abitur feiern. Doch auf dem Heimweg wurde er von rund zehn jungen Männern totgeschlagen. Die Täter beschrieb die Polizei als „südländisch“.
NIUS wollte vom Bundeskriminalamt wissen: Wie sieht die Gewaltstatistik der Minderjährigen in Deutschland wirklich aus?

Ein Video zeigt wie migrantische Kinder einen 14-jährigen Deutschen verprügeln. Mehr als 15 mal schlagen sie auf ihn ein.
Deutsche Kinder immer häufiger Opfer von ausländischer Gewalt
Generell steigen die Straftaten von Kindern und Jugendlichen an. Laut der Kriminalstatistik (PKS) waren 2023 insgesamt 91.398 Kinder (0-14 Jahre) und 188.257 Jugendliche (14-18 Jahre) tatverdächtig. Die Zahl an ausländischen Tatverdächtigen stieg bei Kindern um 22 Prozent, bei Jugendlichen um 28 Prozent. Bei deutschen Kindern wiederum stieg sie um 2,8 Prozent, bei deutschen Jugendlichen sogar nur um ein Prozent.
Bei den Opfer-Zahlen, die NIUS vorliegen, zeigt sich, dass vor allem die migrantische Jugendgewalt gravierend ansteigt.
Konkret: Im Jahr 2023 wurden 19.969 deutsche Kinder und Jugendliche Opfer durch eine Tat mit mindestens einem ausländischen minderjährigen Tatverdächtigen.
Rund 20.000 deutsche Minderjährige wurden also Opfer durch Täter ohne deutschen Pass. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 25 Prozent. Innerhalb nur eines Jahres gab es also ein Opfer-Plus von 3.944 minderjährigen Deutschen.

Darunter zeigt sich auch eine Gewaltzunahme seitens der Gruppe der Zuwanderer, also von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Von den rund 20.000 Deutschen wurden 6.758 Kinder und Jugendliche Opfer einer Tat durch tatverdächtige Zuwanderer, die minderjährig sind. Das ist ein Plus von 23 Prozent verglichen zu 2022 (5.486).
Heißt: Immer mehr deutsche Kinder und Jugendliche werden Opfer von Straftätern ohne deutschen Pass, die selbst minderjährig sind – Tendenz steigend.
Zahl deutscher Opfer doppelt so hoch
Die Zahlen belegen zudem, dass deutsche Kinder und Jugendliche mehr als doppelt so häufig Opfer von ausländischen Minderjährigem werden als umgekehrt. So wurden vergangenes Jahr 9.078 ausländische Minderjährige Opfer einer Straftat durch deutsche Minderjährige (+21 Prozent).

Migrantische Jugendgewalt gegen deutsche Minderjährige steigt dramatisch an (Symbolbild).
Ebenfalls auffällig ist, dass ausländische Minderjährige (2023: 10.042) selbst zunehmend jungen Tätern ohne deutschen Pass zum Opfer fallen. Im Vergleich zu 2022 stieg diese Opfer-Zahl um 42 Prozent. Darunter waren 1.335 ausländische Kinder und Jugendliche, die von Taten durch tatverdächtige Zuwanderer betroffen waren (+48 Prozent).
Insgesamt könnten die Opfer-Zahlen bei deutschen und ausländischen Minderjährigen noch größer sein. Denn nicht einberechnet in der Statistik sind tatverdächtige Personen mit unbekannter oder ungeklärter Staatsangehörigkeit.
Mehr NIUS: Würgegriff und mehr als 15 Schläge: Die Video-Analyse zur Ausländer-Gewalt in Gera
Zara Riffler
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