Bundesbehörde goes woke: Finanzaufsicht zwingt Mitarbeiter zu irrer Gender-Sprache
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- Im Pridemonth Juni veröffentlicht die Bafin einen Leitfaden, der sich für geschlechtergerechte Sprache einsetzen will.
- Die Begründung: Man wolle auch die Bafin-Mitarbeiter, die sich „weder als weiblich noch männlich definieren“ ansprechen.
- Die Silbe „-er“ wird prinzipiell als Ausdruck eines schädlichen Patriarchats bewertet, die man besser aus der Sprache tilgt. Auch das Wort „Frau“ soll verschwinden.
Die Bafin, also die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die dem Finanzministerium unterliegt, hat jetzt die geschlechtergerechte Sprache für alle Mitarbeiter eingefügt. In internen Dokumenten, die NIUS vorliegen, bewirbt das BaFin in der internen Kommunikation einen Leitfaden für geschlechtergerechte Sprache. „Die Kolleg*innen“ sollen dort nachlesen, welche Sprache in der BaFin zukünftig verwenden werden soll.“ Wichtig sei, dass „die alleinige Verwendung des generischen Maskulinums nicht erwünscht“ sei. Denn: „Frauen und nicht-binäre Menschen werden eben automatisch nicht mitgedacht.“
Die Begründungen für den Leitfaden: Man wolle auch die Bafin-Mitarbeiter, die sich „weder als weiblich noch männlich definieren“ ansprechen. Dabei bezeichnen sich in Deutschland gerade einmal 0,00048 Prozent (Stand 2020) der Bevölkerung offiziell als divers. Zudem wird behauptet, dass es sich bei generischen Maskulina wie „Teilnehmer“ oder „Adressat“ um eine „männliche Form“ handle, die dazu führe, dass sich Frauen weniger emanzipiert verhielten.
Folglich sind alle Begriffe, die auf ein Geschlecht verweisen, jetzt in der Bafin verboten. Die Silbe „-er“ wird prinzipiell als Ausdruck eines schädlichen Patriarchats bewertet, die man besser aus der Sprache tilgt. So sollen die Bafin-Mitarbeiter nicht mehr „Mitarbeiter“, sondern „Beschäftigte“ sagen, nicht mehr von „Zuschauern“, sondern von „Publikum“ reden, nicht mehr das Wort „Kritiker“, sondern „kritische Stimmen“ sagen.
Besonders brisant: Auch das Wort „Frau“ soll nicht mehr verwendet werden. So werden die Mitarbeiter angeleitet, nicht mehr von „Fachfrauen“, sondern von „Fachleuten“ zu reden, nicht mehr „Mutter-Kind-Zimmer“ zu sagen, sondern „Eltern-Kind-Zimmer“. Anstatt „Mädchenname“ soll man „Geburtsname“ sagen.
Leitfaden als Teil des Pride-Months
Dabei scheint der Genderleitfaden nur eine Maßnahme einer größeren Diversity-Strategie zu sein, die man in der Bafin zum „Pride Month“ einführte. So verteilte die Bafin Bleistifte mit einem Regenbogensymbol an ihre Mitarbeiter. Der Bleistift „transportiere das Thema Diversity an jeden einzelnen Arbeitsplatz“. Er solle dazu anregen, „sich Gedanken zu machen, was der Begriff für einen selbst bedeutet und vielleicht sogar zu einem Austausch unter Kolleg*innen beitragen“. Zudem gibt es ein „Diversity-Online-Wissenspiel“, mit dem die „Kolleg*innen“ ihr Wissen über Diversität testen können. Und in einer Online-Schulung können sich die „Mitarbeiter*innen“ über „inklusive Sprache“ schulen lassen.
Die BaFin ist nicht die einzige Behörde, die ihre Mitarbeiter zur Gendersprache verpflichtet. Auch in den Städteverwaltungen von Frankfurt, Kiel, Hamburg, Hannover oder Berlin wird jeder Hinweis auf das Geschlecht aus der Sprache verbannt. Kürzlich sorgte die Berliner Polizei mit einem Gender-Leitfaden für Aufregung. Dort sollte man nicht mehr von „Asylbewerbern“, sondern von „Asylsuchenden“ reden, hieß es. Auch solle man nicht mehr „Südländer“ oder „südländisches Aussehen“ schreiben, sondern lieber „dunklerer Hauttyp, Phänotypus: westasiatisch“.
Judith Sevinç Basad
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