Crash im tiefen Wald: Sachsens Ministerpräsident Kretschmer kommt mit dem Schrecken davon
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Es hätte die Fahrt in den wohlverdienten Feierabend werden sollen...
Auf dem Rückweg von einem Bürgergespräch im Voigtland („MK-direkt“) hatte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Dienstagabend riesiges Glück. Unweit der Gemeinde Triebel stand plötzlich ein Reh auf der Fahrbahn, erzählt einer, der dabei war, gegenüber NIUS.
Vollbremsung! Unklar ist noch, ob Kretschmers Fahrer selbst oder der Brems-Assistent des 7er BMW (740Ld, 340 PS Diesel) die Notbremsung einleitete und knapp vor dem verdutzten Tier zum Stehen kann.
Für das Begleitfahrzeug (BMW X5) kam diese Aktion völlig überraschend. Der schwere Geländewagen krachte mit voller Wucht von hinten in die vorausfahrende Regierungslimousine und zertrümmerte den Kofferraum. Kretschmer selbst kam mit dem Schrecken davon, während im X5 die Airbags zum Schutz der Personenschützer auslösten und die Fahrerkabine in eine Nebelkammer verwandelten.
„Ich hoffe, auch das Reh ist mit dem Schrecken davongekommen“ twitterte Kretschmer scherzhaft auf X und bedankte sich bei den Einsatzkräften von Polizei, Johannitern, ADAC und Freiwilliger Feuerwehr. Das Reh – ob tatsächlich Reh-, Dam- oder Rotwild, ist unklar – dürfte den Crash in der Tat leicht verstört, aber unversehrt überstanden haben. „Zur ,Feindberührung' ist es nicht gekommen“, so der Zeuge.
Landesvater Kretschmer hatte allerdings ein Problem, seinen Rucksack aus dem völlig verklemmten Kofferraum zu bekommen, weil sich die Sitze in diesem Modell nicht umlegen lassen und von innen der Zugang lediglich über eine schmale Luke in der Rücksitzmitte möglich ist, durch die man sonst zum Beispiel Skier durchladen kann. Das restliche Gepäck konnte später erst von der Feuerwehr „freigebrochen“ werden.
Kretschmer setzte seinen Weg später mit einem der anderen Begleitfahrzeuge „reh-lativ“ gelassen fort.
Ralf Schuler
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