Deutliche Mehrheit der Bevölkerung unzufrieden: Ampel-Regierung versinkt im Umfragetief
Die Ampel kommt aus dem Umfragesumpf nicht hinaus. Während sich die Streitigkeiten in der Koalition häufen, ist nur noch einer von vier Deutschen zufrieden mit der Arbeit der Regierung unter Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Am Dienstag trifft sich die Regierung zur Klausurtagung.
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der DPA sind 73 Prozent der Bevölkerung unzufrieden mit den Ergebnissen der Ampel-Koalition. Nur 23 Prozent zeigen sich zufrieden mit Arbeit von SPD, Grünen und FDP.
68 Prozent der knapp 1.300 Befragten trauen der Regierung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nicht zu, die drängenden Probleme des Landes zu lösen. Vor allem der Kanzler kommt in der Umfrage schlecht davon: 66 Prozent sind der Meinung, er mache einen eher schlechten Job.
Auch die Minister von Scholz werden kritisch gesehen
Viel besser stehen auch seine Minister nicht da. Die Arbeit von Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) finden 63 Prozent eher schlecht. Bei Finanzminister Christian Lindner (FDP) sind es 57 Prozent und bei Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) 52 Prozent. Kaum jemand glaubt zudem an eine Wiederwahl von Olaf Scholz bei der nächsten Bundestagswahl. Laut Umfrage sind es nur noch 18 Prozent der Bevölkerung. Seine Partei erreicht in der jüngsten INSA-Umfrage ebenfalls nur noch 18 Prozent.
Sonntagsfrage zur Bundestagswahl • INSA/BamS: CDU/CSU 27 % | AfD 21 % | SPD 18 % | GRÜNE 14 % | FDP 7 % | DIE LINKE 5 % | Sonstige 8 %
— Wahlrecht.de (@Wahlrecht_de) August 26, 2023
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Am Dienstag trifft sich die Koalition auf Schloss Meseberg in der Nähe von Berlin zur ihrer fünften Klausurtagung. Das dringendste Problem: Seit Monaten streiten Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) über die Kindergrundsicherung. Paus blockiert mit ihren Forderungen das Wachstumschangengesetz des Finanzministers.
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