Die Dackel-Debatte: Hundeverband wehrt sich gegen Özdemirs Anti-Dackel-Plan!
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Große Aufregung um den deutschen Dackel!
Ein neuer Gesetzentwurf von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) sorgt für Diskussionen. Gibt es bald keine Dackel mehr, wie wir sie kennen? Soll die Dackelzucht ganz verboten werden? Die Sorge um den deutschen Dackel hat sogar England erreicht. Die Tageszeitung Daily Mail schreibt: Deutschland will den „sausage dog“ (Wurst-Hund) abschaffen.

Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) will die Dackelzucht künftig verbieten.
DAS IST PASSIERT: Das Bundesministerium für Agrar- und Landwirtschaft plant ein neues Tierschutzgesetz. Vorrangig will man in diesem Gesetz gegen „Skelett Anomalien“, also „Qualzuchten“ vorgehen und sie künftig unterbinden. Richtig ist: Dackel sind anfällig für Erkrankungen der Wirbelsäule, insbesondere für eine degenerative Erkrankung der Bandscheibe (IVDD).
„Hundezucht wird allmählich unmöglich gemacht“
Dies kann zu Schmerzen und sogar zu Lähmungen führen. Der „Verband für das Deutsche Hundewesen“ aber befürchtet ein absolutes Ende der Dackelzucht. Ein Grund: Der Begriff „Skelett Anomalien“ sei nicht präzise definiert. Mit der Folge, dass gleich mehrere gesunden Hunderassen zur Zucht verboten werden könnten. Der Dackel (Canis lupus familiaris) ist darauf ausgerichtet, über und unterirdisch Dachse und Füchse zu jagen.

Ein Dackel stöbert im Wald herum.
NIUS sprach mit Jörg Bartscherer, Geschäftsführer des „Verbandes für deutsches Hundewesen“. Wie steht er zum Özdemir-Plan? „Ich wünsche mir von Herrn Özdemir, dass man uns zuhört, dass man Fachleute, die kernkompetent in der Hundezucht und in der Hundegesundheit, dass man die mal zu Rate zieht und nicht irgendwelche Ideologen.“ Er habe das Gefühl, dass Kräfte auf Özdemir einwirken. Sein Verband habe viel für die Gesundheit von Hunden getan. Der Gesetzentwurf birgt die Gefahr, dass die Hundezucht allmählich unmöglich gemacht werde.
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Marc Sierzputowski
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