Die geheimen Corona-Protokolle: Der entscheidene Name ist geschwärzt!
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Ist das neue Corona-Virus eine Gefahr für die gesamte Bevölkerung? Muss das gesellschaftliche Leben heruntergefahren werden? Die Risikobewertung des Robert Koch-Instituts (RKI) Anfang 2020 änderte sich über Nacht von „mäßig“ zu „hoch“. Nun hat das Magazin Multipolar Protokolle frei geklagt, die zeigen: Die Ansage, die Risikostufe zu ändern, erfolgte auf Anordnung eines externen Akteurs.
Die entscheidende Stelle in den Protokollen des Expertenrats – sie ist geschwärzt. Dem Multipolar Magazin ist es gelungen, die Verschriftlichung der Vorgänge im Robert Koch-Institut aus den Anfängen der Corona-Pandemie frei zu klagen. Aus ihnen geht hervor, wie es zu der Entscheidung kam, die Risikobewertung bezüglich des neuartigen Corona-Virus von „mäßig“ auf „hoch“ zu ändern.
Verschärfte Risikobewertung
„Am Wochenende wurde eine neue Risikobewertung vorbereitet“, sagte laut Protokoll der heutige RKI-Präsident Lars Schaade, der damals Vize war. „Es soll diese Woche hochskaliert werden. Die Risikobewertung wird veröffentlicht, sobald (Name geschwärzt) ein Signal dafür gibt.“

Die entscheidende Stelle in den geheimen Corona-Protokollen. Der unbekannte politische Akteur ist bis heute nicht bekannt und in den Protokollen unkenntlich gemacht worden.
Einen Tag später, am 17. März 2020, trat der damalige Präsident, Lothar Wieler, vor die Presse und verkündet die verschärfte Risikobewertung des Coronavirus von „mäßig“ auf „hoch“. Dass eben jene Stelle geschwärzt ist, die offenbart, wer die weitreichende Entscheidung verantwortet, die wenige Tage später zum ersten bundesdeutschen Lockdown führte, zeigt, wie wenig Politik und Wissenschaft noch immer an einer Aufarbeitung der Corona-Zeit gelegen ist.
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Der ehemalige Gesundheitsminister Jens Spahn gemeinsam mit Lothar Wieler vom Robert Koch-Institut.
Die Hochstufung erfolgte derart abrupt und ohne dokumentierten Diskussions- und Beratungsprozess auf Anweisung des unkenntlich gemachten Akteurs, dass man sich fragen muss, welche weiteren Absprachen es abseits des Protokolls gab ...
Der Corona-Krisenstab des Robert Koch-Instituts war zur Corona-Zeit maßgeblich für politische Entscheidungen im Kontext der Pandemie verantwortlich. Nach der veränderten Risikobewertung legte der Krisenstab den juristischen Grundstein für die ab dem 22. März verhängten Corona-Maßnahmen.
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Marc Sierzputowski
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