Egal, ob die Bayern gewinnen oder verlieren: Tuchel muss weg!
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Servus zusammen,
die gesamte Fußballwelt fragt sich, wer der neue Trainer des FC Bayern wird. Xabi Alonso zumindest blockt nach wie vor alle Fragen nach seiner Zukunft ab. Das fällt ihm auch deswegen so leicht, weil er, wenn es beim Nachfragen mal ans Eingemachte geht, mit seinen aktuellen Deutschkenntnissen einiges weglächeln kann. Und wer will schon einen so erfolgreichen und sympathischen Menschen, der dazu noch im Lieblingsverein zum größten Triumph aller Zeiten führt, mit lästigen Fragen die gute Laune verderben, liebe Kollegen im Rheinland.
Meiner Meinung nach wird Alonso im Sommer der neue Trainer beim FC Bayern. Warum? Weil er dort einen Verein übernehmen könnte, den er nach seinen Vorstellungen wieder aufbauen kann. Weil er mit Kalle Rummenigge einen immer noch mächtigen Fürsprecher als großen Fan im Verwaltungsrat hat. Und weil der neue Sportvorstand Max Eberl ihn schon vor drei Jahren von der zweiten Mannschaft aus San Sebastian nach Mönchengladbach holen wollte.
Das nennt man Vertrauen in die Fähigkeiten eines Trainers setzen. Und auch nicht ganz unwichtig. Alonso hat schon mal drei Jahre bei den Bayern gespielt. Er kennt den Laden, er kennt das Innenleben des Vereins, und er kennt die Bundesliga. Als Meistertrainer werden Sie ihm in München den ganz langen roten Teppich ausrollen. Und was passiert, wenn Alonso nach Liverpool oder zu einem anderen Verein der Premier League wechselt?
Dann wird Julian Nagelsmann der Nachfolger seines Nachfolgers. Und für ihn gelten alle Gründe, die auch für Alonso gelten. Aber was passiert mit Thomas Tuchel? Egal, wie das Spiel gegen Lazio Rom ausgeht, meiner Meinung nach muss sich Bayern sofort von Tuchel trennen! Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Wie sich Tuchel nach dem Unentschieden in Freiburg in der Öffentlichkeit verhalten hat, lässt gar keine andere Wahl als das sofortige Aus zu. Denn das Verhältnis zur Mannschaft ist zerrüttet und das Verhältnis zum neuen Sportvorstand Max Eberl ist durch die provozierende Äußerungen des leitenden Mitarbeiters Tuchel von Anfang an belastet. Und die Saison ist ohnehin gelaufen.
Für die restlichen drei Monate soll Hermann Gerland die Wohlstands Profis in gewohnter Manier wieder auf den Boden holen und an das erinnern, wofür sie zweistellige Millionenbeträge einstecken, fürs Fußballspielen. Und zwar NUR fürs Fußballspielen!
Ihr Waldi Hartmann
Hier die neue Folge „Waldis Dritte Halbzeit“:
Waldi Hartmann
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