Er schnappte sich ein Mädchen und eine Frau: Staatsanwaltschaft verschweigt Vergewaltigung durch Syrer (28)
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In der Stadt Baesweiler (Nordrhein-Westfalen) ereigneten sich im Juni zwei schreckliche Taten. Ein Syrer (28) vergewaltigte erst ein Mädchen und überfiel am nächsten Tag brutal eine weitere Frau. Doch laut einem Medienbericht habe die Staatsanwaltschaft dies verschwiegen – offenbar sogar bewusst.
Seit Sonntag (16. Juni) sitzt er in Untersuchungshaft: ein 28-jähriger Mann mit syrischer Staatsbürgerschaft. Der Schauplatz seiner Taten: der Carl-Alexander-Park in der 27.000-Einwohnerstadt Baesweiler. Und zwar am helllichten Tag.
Am Freitag, 14. Juni, überfiel der Syrer in dem Park gegen 18 Uhr ein 16-jähriges Mädchen (16) – dann vergewaltigte er sie. Nicht mal 24 Stunden später erfolgte die nächste Tat des syrischen Mannes. Um 12:15 Uhr überfiel eine 43-jahre alte Frau. Auch diese Frau wollte er vergewaltigen. Doch sie wehrte sich vehement und konnte flüchten. Kurz danach, wurde der 28-jährige Täter verhaftet.
Die Aachener Staatsanwaltschaft ermittelt wegen einer vollendeten und einer versuchten Vergewaltigung.

Ein beschaulicher Ort: Baesweiler
Brisant: Die Aachener Staatsanwaltschaft soll in diesem Fall die Vergewaltigungen – eine vollendete sowie eine versuchte – in Baesweiler bewusst verschweigen. Obwohl es sich um eine Angelegenheit handelt, die vom überwältigendem Interesse ist.
So schreibt die Aachener Zeitung dazu: „Die Staatsanwaltschaft bestätigte unserer Zeitung die Vorfälle am Montag erst auf ausdrückliche Nachfrage hin. Von sich aus war sie nicht an die Öffentlichkeit gegangen, weder um zu warnen noch um zu informieren noch um schließlich Entwarnung zu geben.“

Der Carl-Alexander-Park in Baesweiler.
Gegenüber der Aachener Zeitung begründete Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts ihr Verschweigen damit, dass das erste Opfer noch im jugendlichen Alter wäre. „Wir haben uns zurückgehalten, weil die Geschädigte noch minderjährig ist. Der Jugendschutz sticht alles.“
Oberstaatsanwältin Schlenkermann-Pitts betonte vergangenen Montag, es hätte zahlreiche Gewalttaten gegeben, von denen die Presse keine Kenntnis erlange.
Zara Riffler
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