Feldzug gegen den Wohlstand: Klima-Kleber zerstören Sylter Luxus-Hotel
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- Die Chaoten der Letzten Generation setzen ihren Feldzug gegen den Wohlstand auf Sylt fort.
- Vor wenigen Tagen war ein Privatjet mit Farbe besprüht und stark beschädigt worden.
- Jetzt zerstörten die Klima-Kleber große Teile eines Luxus-Hotels, die Bilder sind unglaublich.
Die Insel Sylt ist weiterhin Ziel von Protest-Aktionen der Letzten Generation. Nun bekam das Hotel „Miramar“ in Westerland die Zerstörungswut der Klima-Chaoten zu spüren. Gegen 19 Uhr drangen am Donnerstag sechs Personen in das Hotel ein und besprühten die hoteleigene Bar komplett mit Farbe. Das Resultat ist totale Verwüstung, die Bilder der Aktion sehen aus wie aus einem Horrorfilm.
Vier der sechs Randalierer seien von der Polizei festgenommen worden, teilte die Polizei Flensburg mit. Um möglichst viel Schaden anrichten zu können, hatten sich die Täter gut ausgerüstet: Mit Farbe aus Beuteln und dafür präparierten Feuerlöschern wurden Möbel und Wände im Foyer und in der Bar des Hotels großflächig zerstört.

Das Hotel postete Fotos der Zerstörung auf sozialen Medien und äußerte sich betroffen: „Wir sind zutiefst erschüttert und traurig über das was gerade geschehen ist. Jahrelange Tradition, Erinnerungen und die harte und ehrliche Arbeit mehrerer Generationen wurde durch einen Akt von Vandalismus zerstört. Wir sind sprachlos.“
Die Letzte Generation teilte mit, die Bar des Hotels sei in „orangene Warnfarbe“ getaucht worden. Außerdem forderte man die Regierung auf, die „Lebensgrundlagen vor dem Überkonsum der Superreichen zu schützen“. Laut Polizei handelte es sich um Aktivisten keineswegs nur um junge Leute. Das Alter der Täter liegt im Bereich von 19 bis 63 Jahren. Der Sachschaden könne bislang nicht beziffert werden.

Bereits am Dienstag hatten Klimaschutz-Demonstranten der Letzten Generation den Zaun des Flughafens auf Sylt durchschnitten, waren auf das Gelände gelangt und hatten einen Privatjet mit orangener Farbe besprüht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in der Sache wegen des Verdachts mehrerer Straftaten. Der Schaden dürfte in die Hunderttausende gehen.
Philippe Fischer
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