Frauen fliehen vor dem Freibad! Hier erzählen sie, warum...
Ganz Deutschland redet über die zunehmende Gewalt in Freibädern. Meist geht es dabei um Randale, Rudelbildung, Massenschlägereien unter jungen Männern, die mit großer Regelmäßigkeit einen Migrationshintergrund haben. Was in der Debatte um das neue Normal in deutschen Freibädern oft vergessen wird, ist die Situation der weiblichen Badegäste. Frauen müssen nicht nur gewaltsame Auseinandersetzungen am Beckenrand fürchten – sondern auch sexuelle Belästigungen in ihrer gesamten Bandbreite.
In den meisten deutschen Medien spielt das Thema jedoch kaum noch eine Rolle. Anders als bei Massenschlägereien existieren in der Regel auch keine Handyvideos, die blöde Anmachen, anzügliche Blicke oder gar sexuelle Übergriffe auf Frauen dokumentieren würden.
Viele von ihnen meiden das Freibad inzwischen ohnehin schon. Nicht wenige Frauen haben bereits unangenehme Erfahrungen machen müssen. Öffentliche Erfahrungsberichte gibt es, aus Angst vor Rassismusvorwürfen, aber kaum. Strafanzeigen werden bei „kleineren“ Vergehen, wie Po-Grapschern, kaum gestellt. Dazu kommt: Nicht alles, was unangenehm ist, ist auch strafbar. Doch offensives Anstarren, aufdringliche Flirtversuche und eine aggressive Grundatmosphäre reichen für viele Frauen voll und ganz aus, um dem Freibad fernzubleiben.
Rettung Badesee – hier erzählen Frauen NIUS, wie sie aus dem Freibad vertrieben wurden:
Die Freibad-Flucht der Frauen – ein unterschätztes Phänomen, dem wir von NIUS Raum geben wollen. Wir haben Stimmen von Frauen gesammelt, sie gefragt, wie es ihnen im Freibad ergeht und warum viele dem Freibad schon den Rücken gekehrt haben. Die Antworten zeichnen ein verheerendes Bild und offenbaren, dass Frauen mit ekligen Anmachen, Männern, die sich in Umkleiden schleichen, mit Grapschern und schlimmeren Belästigern einfach alleingelassen werden – und auf diese Weise quasi zum Rückzug gezwungen werden.
Katja: „Hier in Darmstadt gab es im Mühltalbad auch zwei Polizeieinsätze. Leider finde ich dazu nichts in den Polizeiberichten. Gestern war das Bad gefühlt in afrikanischer Hand. Meine Freundin fühlte sich so unwohl, dass sie mit ihrem Kind das Bad verließ.“
Sarah: „Genau wegen dieser Gruppen, die vornehmlich aus Migranten bestehen, gehe ich schon seit Jahren nicht mehr schwimmen. Wenn man in Düsseldorf im Maghreb-Viertel schon in Jeans und Shirt sexuell belästigt wird, hat man da keine Lust drauf. Wegen all diesem Scheiß ziehe ich nun ins Hochsauerland.“
„Von muslimischen Jungs begrapscht“
Lisa: „Also ich war mal im Freibad und mich hat die ganze Zeit so ein Typ angestarrt. Also schon unangenehm. Und dann habe ich gesehen, wie sich ein Zelt in seiner Buchse aufstellte. Ich mein, ich kann doch bitte irgendwo sein und auch einen Bikini tragen, ohne, dass jemand meint, er müsse sich daran aufgeilen.“
Judith: „Ich bin schon 99 in Berlin im Prinzen- und Columbiabad unter Wasser von muslimischen Jungs im Intimbereich begrapscht und bin anschließend auch noch hämisch von ihnen ausgelacht worden. Das war die Erniedrigung für Frauen „ohne Ehre“, die es wagten, sich im Schwimmbad mit Bikini aufzuhalten. Gehe seitdem nicht mehr dorthin und war ansonsten vielleicht drei Mal in anderen Freibädern. Das Problem mit der sexuellen Gewalt gegen Frauen gibt es also schon ganz lange, nur wird es durch die Masse an Einwanderern immer sichtbarer.“
„Arabisch aussehende Männer in der Umkleide“
Tanja: „Wir hatte Männer in der Frauenumkleide. Nach einem netten Hinweis, dass die Männer hier falsch seien, wurde nur gesagt, dass sie sich als Frau fühlen und deswegen hier richtig sind. Es waren die arabisch aussehende Männer. Mir reicht nun die Gartendusche.“
Alexander: „Ich schreibe dir stellvertretend für meine 14-jährige Tochter, die mit ihren Freundinnen nicht mehr ins Freibad ein Hannover gehen will, weil sie sich dort wie Freiwild fühlen. Ausschließlich Zuwanderer, die meist nur gebrochenes Deutsch und Arabisch sprechen, stellen den Mädels nach. Einmal fühlten sie sich derart bedroht, dass ich sie dort abgeholt habe und wir die Fahrräder erst am nächsten Tag geholt haben. Eine Freundin hat Gott sei dank genug Platz im Garten, ihre Eltern haben jetzt einen Pool aufgestellt. So fühlen sich die Mädels und auch wir Eltern besser.“

Immer wieder müssen Freibäder geräumt werden.
„Ich gehe nur noch in den Rentner-Bereich“
Annie: „Ich gehe nur noch an kleine Badeseen in den Bereich, wo die Rentner sind. Ich werde lieber 2-3 Minuten vom 60-jährigen Hans-Jörg abgecheckt, als von 5-10 jungen Männern mit Migrationshintergrund, die nicht aufhören, zu gucken, eine offensichtliche Abwehrhaltung nicht akzeptieren und auch noch heimlich Bilder machen. Das mit den Bildern ist mir fast jedes Mal passiert und jedes Mal habe ich mich zu Hause schlecht gefühlt, weil ICH ins Freibad gegangen bin! Dabei habe ich doch als Frau das Recht, ohne Angst alleine in ein Schwimmbad gehen zu können.“
Melanie: „Mein Mann ist Bademeister in einem recht großen Freibad. Mittlerweile haben wir die Abmachung, dass er mir regelmäßig schreiben soll, damit ich weiß, dass es ihm gut geht. Ich bin auch Bademeisterin, aber ich kann das alles nicht mehr. Es macht keinen Spaß. Ich liebe meinen Job, aber die Zustände werden immer schlimmer. Wir überlegen schon länger, zu kündigen und irgendwo hinzuziehen, wo die Welt noch ansatzweise in Ordnung ist und man keine Sorge um seine Gesundheit haben muss.“
Britta: „Ich bin in Berlin aufgewachsen und habe in den Sommerferien gefühlt im Freibad gelebt. Da wurde wenn überhaupt mal am Sprungturm gedrängelt. Ich bin froh, dass wir heute strandnah leben und nicht Russisch-Roulette in den öffentlichen Schwimmbetrieben spielen müssen.
„Frauen in Vollverschleierung auf der Liegewiese“
Bianca: „Ich bewege mich schon seit Jahren nicht mehr sicher. Vor allem abends und nachts gehe ich nicht mehr durch meine Heimat. Ins Freibad gehe ich auch nicht mehr.“
Julia: „Meine kleine Tochter (2,5) und ich gehen aus anderen Gründen nicht mehr ins Freibad. Seit der Zuwanderung haben wir so viele Migrantenfamilien hier, die mit ihren 4-9 Kindern kommen. Die Mütter sitzen in Vollverschleierung auf der Decke und bedienen die Männer, während die Kinder ohne jegliche Deutschkenntnisse auf die Menschheit losgelassen werden. Und da is die Krux. Die Kinder klauen sich Spielzeug ohne zu fragen oder schubsen kleinere Kinder ins Wasser. Auch Erwachsene sind denen total egal. Ich habe zu einem 10-jährigen Jungen, nachdem er mich bestimmt das 5. mal nassgespritzt hat, gesagt, er soll doch bitte damit aufhören, aber sie verstehen dich null, lachen dich aus und machen fröhlich weiter. Auf sowas habe ich keinen Bock und dann bekommen die auch noch den super vergünstigten Preis für Asylbewerber und wir zahlen das Dreifache.“
„Bad von Männern mit Migrationshintergrund übernommen“
Lene: „Ich bin eine Frau aus dem Essener Süden: Der Norden ist ja ohnehin eine No-Go-Area für Frauen ohne Verschleierung, aber leider ist das zentrale Freibad hier im Süden. Früher bin ich immer nur mit Handtuch ins Bad gegangen, den Haustürschlüssel um den Hals. So konnten sie mir maximal das Handtuch klauen. Mittlerweile gehe ich dort gar nicht mehr hin. Die Stimmung ist angespannt, die Hygienevorschriften werden nicht eingehalten und man fühlt sich einfach unsicher. Der Raum Freibad wurde komplett von Männern mit scheinbarem Migrationshintergrund übernommen.“
Claudia: „Ich gehe mit meinen zwei Kindern momentan nicht mehr ins Freibad, weil ich Angst vor sexuellen Übergriffen auf mich und meine Kinder habe. Auch in unserem Freibad sind immer sehr viele Asylbewerber. Mich schreckt das ab und ich fühle mich nicht mehr sicher und wohl. Passier ist mir noch nichts, aber ich fühle mich schon durch die sehr unangenehmen und oft penetranten Blicke der Männer bedrängt.“
Anne Kathrin: „Ich habe zwei kleine Kinder und wir gehen nicht mehr ins Freibad aus Angst vor solchen Ausschreitungen. Eigentlich schade, weil meine Töchter Wasser lieben!“
Als „deutsche Schlampe“ bezeichnet
Jenna: „Schon damals in den 90ern, als man sich noch relativ frei bewegen konnte, ist man als blondes Mädchen in Berlin nicht in bestimmte Freibäder gegangen. Dazu zählten eigentlich geschlossen die Freibäder in Neukölln und Kreuzberg, zum Teil Schöneberg. Warum? Angaffen, anfassen, in der Mädchen-Dusche/WC verstecken, um zu geiern, gleichzeitig Beschimpfungen als deutsche Hure, wenn man Unwillen bezüglich dieser Anmachen gezeigt hat. Manchmal wurde auch offen und frei kommuniziert: "Ich will dich in den A.... f...., du deutsche Schlampe" und so weiter. Nein, es waren nicht Pedro, Sergio oder Pascal, sondern Ali and Muhammed. Das ist auch nicht vorurteilsbehaftet, sondern basiert auf Erfahrungswerten. Und das eben damals schon in den 90ern. Meine Kinder würde ich nun niemals in solche Freibäder lassen. Das Aggressionspotential ist unfassbar hoch und ich möchte sie dem nicht ausgesetzt wissen.“
Johanna: „Ich war seit Jahren nicht mehr im Freibad. Weil ich beim letzten Mal 5 Sekunden im Wasser war und mir mein Oberteil runtergezogen wurde und ich oben ohne da stand."
Thomas B.: „Ich bin zwar selbst keine Frau, habe aber drei Töchter. Als ich in Dortmund in einem Schwimmbad einer meiner Töchter das Schwimmen beibringen wollte, kam es zu einer unschönen Begegnung. Ein Jugendlicher der nicht gut Deutsch sprach, ungefähr 13/ 14 Jahre alt, sprang mit Anlauf in das Nichtschwimmerbecken, in dem wir uns befanden. Er traf meine Tochter am Rücken, und ich versuchte sofort die Lage zu klären, woraufhin sich in Sekundenschnelle eine Traube von seinen Freunden bildete, und meine Tochter und mich bedrängte. Einer versuchte, mich ins Becken zu schubsen, mit meiner Tochter an der Hand, die eingeschüchtert war und weinte. Zum Glück kamen dann Angestellte dazu, sonst wäre die Situation sicher eskaliert.“
Anabel Schunke
Giovanna Winterfeldt
Marc Sierzputowski
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